Samstag, 4. Oktober 2014

Eierlikörgugl






Diese Gugl sind wunderbar wandelbar, schnell gemacht und machen sich super auf der Kaffeetafel. Ich mag so kleine Sachen ganz gerne, man kann alles mal versuchen :-) 

Für 18 Gugl braucht ihr:
- 50 g Butter
- 50 g Zucker
- 1 Ei
- 1 TL Bourbon-Vanillezucker
- 100 g Mehl
- 50 ml Eierlikör




- Zartbitterkuvertüre

Den Backofen auf 180° vorheizen. Butter und Ei sollten beide Zimmertemperatur haben. Ein wenig zusätzliche Butter schmelzen und die Form damit ausbuttern (ich habe mir ein Backtrennspray gekauft und nutze das ohne Mehl) und mit etwas Mehl einstäuben.
Die weiche Butter mit dem Zucker verrühren. Ei gut unterrühren und Zitronenabrieb dazu geben. Mehl und Milch abwechselnd unterrühren und das ganze zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Den Teig in einen Gefrierbeutel füllen und eine kleine Ecke abschneiden. Damit in die Formen spritzen und 10-12 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und komplett auskühlen lassen. Zartbitterkuvertüre schmelzen und über die Gugl geben.

Freitag, 3. Oktober 2014

Nougat-Orangen Push-up-Pops




ihr braucht für 12 Stück:
- eine Biskuitplatte (hier)
- 300 ml Sahne
- 3 Pck. Sahnesteif
- 300 g Noisette-Schokolade
- 4 Orangen

Die Schokolade grob hacken. Sahne aufkochen lassen und dann über die Schokolade geben, gut durchrühren bis alles geschmolzen ist. Die Schokosahne nun am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag den Biskit backen und auskühlen lassen. Dann mit dem Fuß der Formen für jeden Pop drei Böden ausstechen.
Die Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen und in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen. Die Orangen filetieren und die Filets klein schneiden. Nun abwechselnd Boden, Sahne und Orange einfüllen. Ich habe bei diesen hier in der Zwischenschicht keine Orangen gemacht, sondern gleich mit dem letzten Boden weiter gefüllt. Zur Deko oben einige Orangenstücke auflegen.

Orangen-Schoko-Gugl




Für die Orangen-Schoko-Gugl habe ich das Grundrezept verwendet (hier), dabei aber folgendes abgeändert:

- anstatt Zitronenabrieb etwas Orangenabrieb verwenden
- Milch durch Orangensaft ersetzen
- für die 50 g Zucker ein Päckchen Burboun-Vanillezucker und dann mit normalen Zucker auf 50 g auffüllen

- etwas Vanilleschotenmark
- 4-5 Tropfen Backaroma Orange
- 20 g Schokoplättchen nochmal etwas kleinhacken

Für den Schokoüberzug habe ich mir einen Trick bei Tortentante abgeschaut Kuvertüre mit etwas Palmin schmelzen und in die Gugl-Förmchen geben, ca 1/3 mit Schokolade füllen. Dann die Gugl wieder zurück in die Formen stecken und das ganze im Kühlschrank aushärten lassen.

Giraffenrolle



Auf einem Backpapier ein Muster vorzeichnen, dieses Blatt auf ein eigefettetes Blech legen - es sollte gut aufliegen. Darüber noch ein Backpapier legen.


Biskuitmasse nach folgendem Rezept zubereiten:
- 3 Eiweiß mit
- 70 g Feinkristallzucker zu Schnee schlagen
- 5 Eigelb mit
- 10 g Kristallzucker und 1/2 Pck. Vanillezucker schaumig schlagen.


Eischnee unterheben und die Masse teilen.
In die erste Hälfte 35 g Weizenmehl unterheben und damit das helle Muster aufspritzen und bei ca. 180° Ober-/Unterhitze 2-3 Minuten vorbacken.
Währenddessen in die zweite Hälfte 20 g Mehl und 15 g Kakao unterheben. Evtl. Reste der hellen Masse noch zugeben. Damit das vorgebackene Muster bestreichen und ca. 10-12 Minuten backen.


Sofort mit Zucker bestreuen, ein sauberes Küchentuch auflegen und stürzen.
Das Backpapier von der Musterseite abziehen und den Biskuit vorsichtig einrollen.
Etwas auskühlen lassen, entrollen und nach belieben füllen.

Hier habe ich eine Himbeere-Joghurt-Füllung verwendet.
Dafür ca 200 g Himbeeren pürieren mit 250 g Naturjogurth und 200 g steifgeschlagener Sahne vermischen. Nach belieben Zucker zugeben. 6 Blatt weiße Gelatine einweichen, auflösen und unterheben

Giotto-Torte


Ich liieeeeebe diese tollen süßen Giotto-Rollen, also war es mal an der Zeit daraus eine Torte bzw eine Füllung zu machen :-)


Für den Boden:
150g Butter oder Margarine
150g Zucker
4 Eier
1 TL Backpulver
200g gemahlene Haselnüsse

Für die Creme:
2 Becher Sahne
4 Pck. Sahnesteif
4 EL Nutella
3 Pck. Giotto

Weiche Butter und Zucker schaumig rühren. Eier einzeln dazugeben und jedes Ei erst gut einrühren. Backpulver und Nüsse mischen und unterrühren. Boden einer Springform fetten. Teig darin verstreichen. Im vorgeheiztem Backofen 150° 25-30 Minuten backen. Vollständig auskühlen lassen

Für die Creme die Giotto in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken. Einige für die Deko aufheben. Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen und unter die Giotto heben. Nutella kurz in der Mikro etwas flüssiger machen und unter die Creme heben. Auf dem Boden verteilen und für mindestens drei Stunden in den Kühlschrank stellen.

Für den Schokorand Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Den Umfang der Torte messen und ein Backpapier in der notwendigen Größe zurechtlegen. Kuvertüre in einen Gefrierbeutel geben und eine kleine Ecke abschneiden. Nun nach Wunsch in der Größe ein Muster auf das Backpapier malen. Kuvertüre etwas antrocknen lassen. Sie sollte nicht mehr so stark glänzen/feucht aussehen. Nun vorsichtig um die Torte legen. Die Schokolade "klebe" eigentlich von alleine fest. Man sollte es vermeiden mit den Händen dagegen zu drücken da man sonst an diesen Stellen verlaufene Schoki hat. Nun das ganze kühl stellen bis die Kuvertüre richtig fest geworden ist. Das Papier vorsichtig abziehen und nach belieben weiter dekorieren.

Erdbeere-Torte mit Schokospiegel


Für den Boden
3 Eier
80g Zucker
50g Mehl
50g Stärke
20g Backkakao
1/2 TL Backpulver

Für die Creme:
600 ml Sahne
3 Pck. Vanillezucker
6 Pck. Sahnesteif
200g Naturjoghurt
175g Mascarpone
3 Blatt weiße Gelatine
verschiedene Früchte (Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren, etc)

Für die Schokoschicht:
100g Vollmilschschokolade
100g Zartbitterschokolade
170ml Sahne
75g Butter

Eier mit dem Zucker cremig schlagen, restliche Zutaten vermischen und auf die Eimasse sieben. Vorsichtig unterheben. Backofen auf 175° vorheizen. Teig in eine 24er (!!!!) Form oder Tortenring füllen und ca 20 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen

Kuchen abkühlen lassen. Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen. Joghurt und Mascarpone unterheben und das ganze kalt stellen. Den Boden auf eine Tortenplatte setzen und den Tortenring herumlegen. Erdbeeren waschen, in der Mitte halbieren und um den Rand stellen. Einige Früchte für die Deko bereit stellen, sonstige Früchte klein schneiden. Die Hälfte der Creme auf dem Boden verteilen, Früchte darauflegen und die restliche Creme darüber. Wieder kühl stellen.
Für die Schokoschicht Sahne in einem Topf erwärmen. Butter und Schokolade (klein gehackt) dazugeben. Schokolade schmelzen lassen, immer wieder umrühren dabei das nichts anliegt. Schokolade gut abkühlen lassen und dann auf die Creme auftragen. Jetzt die Torte für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Zum lösen des Tortenrings mit einem warmen Messer vorsichtig am Rand entlangfahren. Jetzt noch die restlichen Früchte auf der Torte verteilen.

Zum Schneiden ein Messer gut heiß machen und damit die Schokoschicht schneiden.

Weiße Schokosahne mit Erdbeerspiegel


Ich habe meinen Backring auf ca. 22 eingestellt. Also die Mengen bitte entsprechend auf eure Form anpassen

Ihr braucht dafür:

Für den Biskuit
- 3 Eier
- 3 EL heißes Wasser
- 75 g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 50 g Mehl
- 50 g Stärke
- 1 TL Backpulver

Für die Schokosahne
- 600 ml Sahne
- 500 g weiße Schokolade
- 4 Pck. Sahnesteif

Für den Erdbeerspiegel
- 500 g Erdbeeren
- 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
- 6 Blatt weiße Gelatine

Für die Dekoration:
- einige Erdbeeren
- weiße Schokoladenstreusel
- weiße Mikadostäbchen (5-6 Päckchen)

Die Eier mit dem heißen Wasser schaumig aufschlagen. Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen und das ganze weißcremig schlagen lassen. Mehl, Stärke und Backpulver sieben und unter die Eimasse heben. Den Backring/-form komplett mit Backpapier auskleiden und den Teig bei 175° ca 20-25 Min. backen. Stäbchenprobe nicht vergessen. Den Boden kurz abkühlen lassen und aus der Form lösen. Dann komplett auskühlen lassen.

Für die Schokosahne die Sahne in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Schokolade in Stücke brechen und in der Sahne vollständig auflösen. Gut umrühren das sich eine homogene Masse bildet. Das ganze mindestens 4 Stunden (besser über Nacht) im Kühlschrank abkühlen lassen.

Den Tortenboden einmal teilen und den Boden auf eine Tortenplatte setzen. Einen Tortenring darum stellen.

Die Schokosahne aus dem Kühlschrank nehmen und mit dem Sahnesteif aufschlagen. Nun ca. 1/3 der steif geschlagenen Sahne auf dem Tortenboden verstreichen.

Einige Erdbeeren für die Deko zur Seite stellen. Ca. 3/4 der restlichen Beeren mit dem Bourbon-Vanillezucker pürieren. Die restlichen klein würfeln. Die weiße Gelatine nach Packungsanleitung einweichen und dann auflösen. In die aufgelöste Gelatine 2-3 EL des Erdbeerpüree geben und gut verrühren. Dann die Gelatinemasse zum restlichen Püree geben und unterrühren. Die Erdbeerstückchen dazu und vermischen. Nun die Erdbeerschicht auf die weiße Schokosahne geben und glatt streichen. Mit dem zweiten Tortenboden bedecken. Ein weiteres Drittel der Schokosahne auf dem Boden verstreichen und die Torte mindestens 4 Stunden kühl stellen.

Vorsichtig den Tortenring lösen und die Seiten mit der restlichen Schokosahne bestreichen. Mikado auf die notwendige Länge kürzen und in die Sahne drücken (ich hab mehr gekauft da in den Packungen immer wieder zerbrochene mit drin sind). Mit Erdbeeren und Schokoraspeln dekorieren.

Decorbiskuit mit Himbeer-Joghurt


Ich habe meinen Backring auf ca 22 eingestellt. Menge ggf nach eurer Backform umrechnen

Für die Biskuitumrandung habe ich das Rezept vom Decorbiskuit genommen. Die Teigplatte nach dem Backen auf ein feuchtes Tuch stürzen und das Backpapier abziehen. Dann erkalten lassen und nicht aufrollen


Ihr braucht dafür:

Für den Biskuit:
- 4 Eier
- 4 EL heißes Wasser
- 200 g Zucker
- 1 EL Vanillezucker
- 200 g Mehl
- 1 TL Backpulver

Für die Creme:
- 600 ml Sahne
- 3 Pck. Sahnesteif
- 500 g Naturjoghurt
- etwas Zucker
- 1 kg TK- Himbeeren
- 1 EL Bourbon - Vanillezucker
- 12 Blatt weiße Gelatine

Für die Deko:
- 2 Schälchen frische Erdbeeren
- etwas Schokoraspeln

Backring komplett mit Backpapier auskleiden. Eier mit dem Wasser schaumig schlagen, Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen und weißcremig aufschlagen. Mehl und Backpulver mischen und auf die Eimasse sieben, mit dem Schneebesen unterheben. Teig in die Form füllen und bei 180 Grad ca 35 Minuten backen.
Nach dem backen kurz abkühlen lassen, aus der Form lösen und vollständig erkalten lassen.
Boden zweimal durchschneiden.

Für die Creme die Sahne mit Sahnesteif schlagen. Joghurt untermischen und nach Geschmack mit Zucker abschmecken. Creme teilen.

Himbeeren mit Vanillezucker pürieren.

4 Blatt weiße Gelatine nach Packungsanweisung einweichen und auflösen lassen. In der Zwischenzeit den Dekorbiskuit teilen. Den ersten Boden auf eine Tortenplatte legen und Backring locker darum stellen. Nun die Biskuitteile um die Torte stellen und den Backring fest stellen.

Zu einer Hälfte der Creme 5-6 EL Himbeerpüree geben und vermischen. Etwas von der Creme zur aufgelösten Gelatine und vermischen. Die Gelatine-Creme-Mischung wieder zur Creme geben und gut durch mischen. Nun die Creme auf den ersten Tortenboden geben und glatt streichen. Mit dem zweiten bedecken und ca 30 Minuten im Kühlschrank anziehen lassen.

Wieder 4 Blatt Gelatine nach Packungsanweisung einweichen und auflösen. In die aufgelöste Gelatine etwas Püree einrühren und gut vermischen. Das mit dem restlichen Püree gut durchmischen und auf den Tortenboden geben. Mit dem dritten Boden bedecken und wieder ca 30-45 Minuten anziehen lassen.

Nun die restliche Weise Creme ebenfalls wie die anderen mit den restlichen 4 Blatt Gelatine vermischen und auf den Tortenboden verteilen.

Das ganze nun am besten über Nacht fest werden lassen.

Tortenring lösen und mit frischen Himbeeren und Schokoraspeln verziehren.

Caipi - Wickeltorte


Ich hab diese Mengen für eine hohe 20er Torte gebraucht

Ihr braucht dafür:
Für den Boden:

- 150 g Butterkekse
- 75 g Butter

Für den Biskuitboden:
- 5 Eier, getrennt
- 5 EL heißes Wasser
- Salz
- 150 g Rohrzucker
- 100 g Mehl
- 50 g gemahlene Nüsse

Für den Belag:
- etwas Lemon Curd

Für die Creme:
- 500 g Joghurt
- 125 ml Limettensaft
- 4 EL Cachaca oder Ginger Ale
- 200 g Sahne
- 10 Blatt weiße Gelatine
- Zucker nach Geschmack

Für die Dekoration:
- 400 g Sahne
- 2-3 Limetten
- etwas Rohrzucker
- 350 ml Zitronenwasser
- 6 Blatt weiße Gelatine

Für den Boden die Kekse fein zerbröseln. Die Butter zerlassen und unter die Kekse rühren. Tortenring auf eine Platte stellen und die Keksmasse hineindrücken und kalt stellen.

Für den Biskuitboden die Eiweiß mit etwas Salz und 50 g Zucker steif schlagen. In den Kühlschrank stellen. Ein Backblech mit Papier auslegen und den Ofen auf 200 Grad vorheizen.
Eigelb mit dem Wasser verrühren und den restlichen Zucker einrieseln lassen. Das ganze cremig aufschlagen. Mehl mit den Nüssen mischen und über die eigelbmasse streuen. Das ganze unterheben. Zum Schluss den Eischnee dazu und vorsichtig mit einem Schneebesen unterheben. Den Teig auf ein Backblech geben und ca 15 Minuten backen. Das ganze direkt nach dem Backen auf ein feuchtes Küchentuch stürzen und das Backpapier abziehen. Vollständig auskühlen lassen.

Für die creme Gelatine nach Packungsanweisung einweichen. Joghurt mit Limettensaft und Cachaca (alkoholfreie Variante Ginger Ale) verrühren und je nach Geschmack noch etwas Zucker dazu geben. Ich selbst hab komplett auf Zucker verzichtet in der Creme. Die Gelatine auflösen und ca 2-3 EL Creme einrühren dann das ganze zur Crememasse geben und gut unterrühren. In den Kühlschrank stellen bis die Masse anfängt zu gelieren. Die Sahne steif schlagen und unter die Creme heben. Die Masse sollte nun bereits streichfähig sein, ansonsten nochmal in den Kühlschrank stellen und etwas anziehen lassen.

Auf die Biskuitplatte erst etwas Lemon Curd streichen, anschließend die Creme darauf verteilen. Den Biskuit nun in gleichmäßige Streifen schneiden. Den ersten Streifen aufrollen und in die Mitte des Keksboden stellen. Die anderen Streifen nacheinander vorsichtig an der vorherigen Ansetzen und wie eine Spirale aufwickeln. Sollte noch etwas Creme übrig sein diese auf den Spiralen verteilen.

Mit einem Tortenring fixieren und am besten über Nacht kühl stellen.

Für die Dekoration die Gelatine auflösen und unter das Zitronenwasser mischen. Das ganze in eine flache Dose/Form geben und fest werden lassen. Die Sahne steif schlagen, Tortenring lösen und die Torte komplett mit Sahne einstreichen. Das Wasser aus der Form lösen und in kleine Würfel schneiden. Limetten klein schneiden. Nun das ganze mit Trinkhalmen, Limetten, "Eiswürfel" und dem Rohrzucker dekorieren.

Wenn ihr eine 26er Torte machen wollt würde ich zwei Biskuitböden backen. Die Creme mal 1,5 nehmen.

Ihr könnt das ganze natürlich auch ohne das Wickeln machen. Geschmacklich ändert sich daran nichts in dem Fall die hier angegebene Menge der Biskuitmasse in einer 26er Springform backen und nach dem auskühlen einmal durchschneiden.

Decorbiskuit mit Joghurt-Sahne und Johannisbeerspiegel



Durchmesser ca 18 cm, Höhe 13 cm
Ihr braucht dafür:
- Decorbiskuit (hier)
- 1/2 Rezept Bäckerbiskuit
- 400 ml Sahne
- 500 g Naturjoghurt
- 12 Blatt weiße Gelatine
- 500 g Johannisbeeren
- 200 ml Johannisbeersaft
- 100 g Schokokekse
- 40 g geschmolzene Butter
- 100 g Schokolade
- Zucker nach belieben

Als untersten Boden habe ich einen Keks-Boden aus 100 g Schokokeksen und 40 g geschmolzener Butter gemacht.
Als Zwischenböden dient hier der Bäckerbiskuit, halbes Rezept (Album Grundrezepte)

Für die Creme 400 ml Sahne steif schlagen und mit 500 g Naturjoghurt vermischen. Nach Geschmack süßen. Die Creme halbieren. Für den Johannisbeerspiegel 500 g Johannisbeeren mit 200 ml Johannisbeersaft vermischen.

Ich habe meinen Backring auf 18 cm eingestellt.

Den Keksboden festdrücken und ca 30 Min in den Kühlschrank stellen. Den Ring anschließend lösen. Den Decorbiskuit (Rezept in diesem Album erstes Bild) zurechtschneiden und um den Keksboden stellen.
Für die erste Hälfte der Creme 3 Blatt weiße Gelatine nach Packungsanweisung schmelzen und unterrühren. Die Creme auf den Keksboden geben und mit einer hälfte des Biskuit bedecken. Ca 15 Minuten im Kühlschrank anziehen lassen.

Schokolade schmelzen und auf den Boden geben. Kurz antrocknen lassen. (Das verhindert ein durchweichen des Bodens durch die viele Flüssigkeit)

Für die Beeren 6 Blatt weiße Gelatine schmelzen und unterrühren. Die Mischung auf den Boden geben und ca 30-45 Minuten im Kühlschrank anziehen lassen.

Den zweiten Biskuit auf die Beeren geben und den Rest der Creme wieder mit 3 Blatt weiße Gelatine anrühren und auf den Boden verteilen.

Johannisbeeren und einige Pralinen als Deko oben auf geben. 
 
 

Zwetschgenkuchen mit Zimtstreuseln


Ihr braucht für eine 26er Springform:
- 150 g Mehl
- 1 Pck. Vanillepudding - Pulver
- 120 g weiche Butter
- 60 g Zucker
- 1 Ei
- 1 Msp. Backpulver
- 1 EL Rum oder 1 kleine Flasche Rumaroma

- 500 g Zwetschen, gewaschen, entsteint und halbiert

- 100 g Mehl
- 75 g weiche Butter
- 50 g Zucker
- 2 Pck. Vanillezucker
- 1 TL Zimt

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Die Butter mit dem Zucker cremig rühren. Mehl, Puddingpulver und Backpulver mischen. Das Ei und den Rum/Aroma zu der Buttermasse geben. Nun das Mehlgemisch dazugeben. Den Teig in eine gefettete und mit Mehl bestäubte Springform geben und einen kleinen Rand hochziehen. Mit den Zwetschgen belegen.
Aus den restlichen Zutaten die Streusel herstellen und auf den Zwetschgen verteilen.
Das ganze 35-40 Minuten backen.

Orangen - Schoko - Kuchen



Ihr braucht für eine Kastenform:
- 200 g weiche Butter
- 200 g Zucker
- 4 Eier Gr. M
- 50 g Stärke
- 220 g Mehl
- 1/2 Pck. Backpulver
- Mark einer Vanilleschote
- 1 Pck. geriebene Orangenschale
- 100 ml Orangensaft
- 1/2 Flasche Orangenaroma
- 80 g Schokoplättchen noch etwas gehackt
- Kuchenkuvertüre

Den Ofen auf 160 Grad vorheizen und eine Kastenform fetten und mit Mehl bestäuben.
Butter und Zucker schaumig rühren. Vanillemark, Orangenschale und Aroma dazugeben. Das Mehl mit der Stärke und dem Backpulver mischen und abwechselnd mit den Eiern unter den Teig rühren. Den Saft und die Schokoplättchen zugeben.
Den Teig in die Form geben und ca 45 Minuten backen. Wenn der Kuchen eine kleine Haut hat (ca 10 Minuten) mit einem scharfen Messer vorsichtig in der Mitte einschneiden, damit der Kuchen gleichmäßig aufgehen kann.
Nach dem auskühlen mit Kuvertüre überziehen.

Frischkäsetorte mit Apfelrose


Ihr braucht dazu:
- 120 g Schoko-Cookies
- 4 EL geschmolzene Butter
- 1/2 TL Zimt

- 500 g körniger Frischkäse
- 250 Doppelrahmfrischkäse
- 75 g Zucker
- 150 g brauner Zucker
- 2 TL Zimt
- 3 Eier
- 175 g saure Sahne
- 75 g Sahne
- 3 große Äpfel
- 3-4 EL Zitronensaft
- 4 EL Butter

Kekse fein zerbröseln und mit der Butter und dem Zimt mischen. Eine Springform oder Backring (24 cm) mit Backpapier auslegen. Die Keksmischung hineingeben und fest drücken. 30 Minuten kühl stellen, anschließend im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad 8 Minuten backen und auskühlen lassen.
Den Ofen auf 140 Grad reduzieren. Körnigen Frischkäse durch ein Sieb passieren, mit dem Doppelrahmfrischkäse cremig aufschlagen. 100 g braunen Zucker, weißen Zucker und 1 TL Zimt unterrühren. Eier, saure Sahne und Sahne ebenfalls gut unterrühren. Die Creme auf dem Boden verteilen und ca 70 Minuten backen. Auskühlen lassen und dann ca 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Die Äpfel schälen, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Mit dem Zitronensaft mischen. Die Butter in einer Pfanne schmelzen. 50 g braunen Zucker und 1 TL Zimt darin karamellisieren. Die Apfelspalten dazugeben und kurz garen lassen. Abkühlen lassen. Kuchen aus der Form lösen und die Äpfel in Blütenform auf dem Käsekuchen anrichten.

Nougat - Käsekuchen



Ihr braucht für eine 26er Springform:
- 200 g Butter
- 200 g Butterkekse
- 100 g gemahlene Nüsse
- 50 g Kakao
- 200 g Nougatschokolade
- 200 g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 6 Eier Gr. M
- 750 g Magerquark
- 750 g Sahnequark
- 2 Pck. Schokopuddingpulver
- 1 Prise Salz

Die Springform fetten und mit Mehl ausstreuen. Für den Boden 100 g Butter schmelzen. Kekse fein zerbröseln und mit 30 g Kakao und den Nüssen mischen. Die zerlassene Butter untermischen und das ganze in der Springform verteilen und zu einem Boden andrücken. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
100 g Butter schmelzen und abkühlen lassen. Schokolade ebenfalls schmelzen und etwas abkühlen lassen. Butter, Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Die Eier trennen. Die Eigelb einzeln unter die Butter-Zucker Masse rühren. Quark, Sahnequark, Puddingpulver und 20 g Kakao einrühren. Die Kuvertüre unterrühren. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und unterheben. Masse auf den Boden streichen und im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad ca eine Stunde backen.
Kuchen ca 15 Minuten im ausgeschalteten Ofen stehen lassen. Herausnehmen und in der Form abkühlen lassen. Das ganze dann mit etwas Puderzucker bestäuben.

Tränenkuchen


Ihr braucht dafür:
Für den Teig:
- 200 g Mehl
- 100 g Zucker
- 70 g Butter
- 1 Ei
- 1 TL Backpulver

Für die Käsemasse:
- 500 g Magerquark
- 150 g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 1 Pck. Vanillepudding Pulver
- 1 Ei
- 2 Eigelb
- 250 ml Sahne
- 250 ml Milch
- 150 ml Öl

Für den Guss:
- 2 Eiweiß
- 6 EL Puderzucker

Aus den Zutaten für den Teig einen Knetteig herstellen. Den Boden einer Springform (26er) mit Backpapier auslegen und die Ränder einfetten. den Teig ausrollen und den Boden damit auslegen, einen hohen Rand hochziehen.

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen.

Den Magerquark kurz glatt rühren und dann nach und nach die anderen Zutaten für die Käsemasse hinzugeben. Das ganze gut vermischen und die sehr flüssige Creme auf den Boden geben. Jetzt für 70 Minuten in den Ofen.

Das Eiweiß mit dem Puderzucker steif schlagen und den Kuchen nach 70 Minuten damit bestreichen. Die Masse nur ca 1 cm hoch auf den Kuchen geben (ihr habt bestimmt was übrig davon!). Nun nochmal 10 Minuten bei gleicher Hitze backen.

Den Kuchen etwas abkühlen lassen und dann den Rand der Springform vorsichtig lösen. Den Kuchen mehrere Stunden abkühlen lassen. Wenn alles geklappt hat, sollten beim abkühlen auf dem Eiweißguß Tränen entstehen. Schmeckt aber auch ohne sehr lecker

Russischer Zupfkuchen



Ihr brauch dafür:
Für den Teig
- 420 g Mehl
- 40 g Kakaopulver
- 3 TL Backpulver
- 200 g Zucker
- 2 Pck. Vanillezucker
- 2 Eier
- 250 g weiche Butter

Für den Belag:
- 375 g Butter
- 1 kg Quark
- 2 Pck. Vanillezucker
- 2 Pck. Vanillepuddingpulver
- 4 Eier
- 250 g Zucker

Mehl mit Kakao und Backpulver mischen und in die Rührschüssel sieben. Die restlichen Zutaten für den Teig hinzufügen und mit dem Knethaken erst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe gut durchkneten. Zum Schluss den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche noch mit den Händen durchkneten. 2/3 des Teiges auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ausrollen und einen Backrahmen herum stellen.

Für die Füllung die Butter zerlassen und etwas abkühlen lassen. Quark, Zucker, Vanillezucker, Puddingpulver und Eier in einer Schüssel gut verrühren. Die flüssige Butter unterrühren und die Masse auf dem Teig gleichmäßig verteilen.

Den restlichen Teig in Stücke zupfen und oben auf die Füllung legen. Ihr könnt den Teig auch ausrollen und verschiedene Formen ausstechen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca 60 Minuten backen. Ggf die Oberfläche mit etwas Alufolie abdecken damit der Kuchen nicht zu dunkel wird.

Johannisbeerfalten


Ihr braucht für eine 26er Form oder eine Kastenform:
- 500 g Mehl
- 270 ml warmes Wasser
- 3/4 Würfel frische Hefe
- 1,5 TL Zucker
- 1,5 TL Salz
- 4 EL Öl

- 4 EL Johannisbeergelee
- 250 g Johannisbeeren
- Zucker nach belieben

Die Hefe im warmen Wasser auflösen und mit dem Zucker, Salz, Mehl und Öl zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca 45 Minuten gehen lassen bis sich das Volumen ca verdoppelt hat.
Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca auf die Größe eines Backbleches ausrollen.
Die Beeren waschen und mit einer Gabel etwas zerdrücken. Das ganze nach Belieben zuckern. Nun erst den Gelee und dann die Beeren auf dem Teig verteilen. Mit einem Pizzarad in gleichmäßige Streifen schneiden und die einzelnen Streifen in Falten legen. Die Form mit Backpapier auslegen und die Falten hineinlegen. Es macht nichts wenn die Form nicht komplett ausgekleidet ist da die Falten nochmal etwas aufgehen. Jetzt weitere 30 Minuten gehen lassen und anschließend bei 180 Grad ca 40 Minuten backen.

Gedeckter Johannisbeer-Käse-Kuchen



Menge für ein kleines Backblech! Für ein normales die 1,5fache Menge!

Für den Teig:
- 170 g Mehl
- 15 g frische Hefe
- 30 g Zucker
- 5 EL Milch
- 30 g weiche Butter
- 1 EL gehackte Mandeln
- 1 Eigelb
- 1 Pck. Vanillezucker
- Prise Salz

Für den Belag:
- 500 g Johannisbeeren
- 2 Eier
- 200 g Quark
- 150 g Frischkäse
- 1 EL Obstgeist (optional)
- 80 g Zucker
- 1 TL abgeriebene Zitronenschale
- 1 EL Vanillepudding-Pulver
- 1 Prise Salz

Für die Decke:
- 4 Eier
- 1/2 Pck. Vanillepudding-Pulver
- 100 g Zucker
- 1/4 l Milch

Das Mehl in eine Schüssel sieben. Die Hefe mit der warmen Milch und dem Zucker verrühren und in die Mitte des Mehl geben. Mit etwas Mehl vom Rand verrühren und den Vorteig 20 Minuten gehen lassen. Die restlichen Zutaten dazu und zu einem glatten Teig verkneten. Nochmal 30 Minuten gehen lassen. Das Blech einfetten. Den Teig auf einer mehlbestäubten Arbeitsfläche ausrollen und in das Blech legen, einen Rand hochziehen und mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Die Eier trennen. Den Quark durch ein Sieb streichen und mit dem Frischkäse, Zucker, Zitronenschale und Obstgeist verrühren. Das Eigelb und das Puddingpulver einrühren. Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen und unterheben.
Die Creme auf den Boden streichen und die Johannisbeeren darauf verteilen.

Für die Decke die Eier trennen. Puddingpulver, Milch und Zucker unter rühren zum Kochen bringen, vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Das Eigelb unterrühren. Das Eiweiß steif schlagen und unterheben.

Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad 30 Minuten backen. Wenn die Decke zu dunkel wird mit etwas Alufolie abdecken.

Ich kann mit den Kuchen anstatt des Hefebodens auch gut mit einem Mürbeteig vorstellen.

Marmor - Kirsch - Kuchen


Das Rezept ist für eine 26er Springform, für die Gugelhupfform habe ich die 1,5 fache Menge gemacht.

Ihr braucht dafür:
- 400g Kirschen
- 100g Zartbitterschokolade
- 100g weiße Schokolade
- 200g Sahne
- 250g weiche Butter
- 200g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 4 Eier Gr. M
- 450g Mehl
- 1 Pck. Backpulver
- etwas Fett und Mehl für die Form

Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Die Springform mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestäuben.
Schokolade getrennt in jeweils 100g Sahne schmelzen und abkühlen lassen. Die Kirschen entsteinen und waschen oder abtropfen lassen.
Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz cremig rühren. Die Eier einzeln gut unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und portionsweise unterrühren.
Den Teig halbieren. In die erste Hälfte die weiße Schokoladensahne gut unterrühren. Die Hälfte der Kirschen vorsichtig unter den Teig heben. In die andere Hälfte die dunkle Schokoladensahne und die Kirschen genauso einarbeiten.
Abwechselnd beide Teigsorten in die Form klecksen und mit einer Gabel vorsichtig marmorieren.
Ca 60-70 Minuten backen. Nach dem auskühlen mit Puderzucker bestäuben.

Ich lege um meine Formen (gerade Gugelhupf) immer ein feuchtes Geschirrtuch wenn ich sie aus dem Ofen nehme. Dann etwas auskühlen lassen und die Kuchen lassen sich super aus der Form lösen.

Donauwelle


Ihr braucht für ein Blech:

Für den Teig:
- 200 g weiche Butter
- 200 g Zucker
- 5 Eier
- 300 g Mehl
- 2 TL Backpulver
- 1 EL Kakaopulver
- 2 Gläser Kirschen

Für die Creme:
- 750 ml Milch
- 2 Pck. Vanille-Puddingpulver
- 3 EL Zucker
- 1 EL Bourbon-Vanillezucker
- 175 g weiche Butter
- ein paar Tropfen Rumaroma

Für die Dekoration:
- 200 g zartbitter Kuchenglasur

Den Ofen auf 175 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Butter mit dem Zucker schaumig rühren, die Eier einzeln dazu und jedes gut verrühren bevor ihr das nächste dazugebt. Das Mehl mit d Backpulver mischen und auf den Teig sieben, vorsichtig unterheben.
Nun 2/3 des hellen Teiges auf dem Blech verteilen. Den restlichen Teig mit dem Kakaopulver mischen und vorsichtig auf den hellen Teig streichen. Die Kirschen abtropfen lassen und auf dem Blech verteilen, leicht in den Teig drücken. Das ganze für ca 30 Minuten backen und danach vollständig auskühlen lassen.

Mit Milch, Puddingpulver, Zucker und Vanillezucker nach Packungsanweisung einen Pudding kochen. Direkt auf der Oberfläche eine Frischhaltefolie legen und auskühlen lassen (so bildet sich keine Haut). Die Butter schaumig rühren und den ausgekühlten Pudding esslöffelweise dazugeben. Mit etwas Rumaroma verfeinern und auf den ausgekühlten Pudding streichen. Mit der Glasur überziehen und kühl stellen.

Devils Food Cake




Ihr braucht dafür:
Für den Teig:
- 75 ml Wasser
- 1 EL klarer Honig
- 75 g halbbitter/edelbitter Schokolade
- 150 g weiche Butter
- 175 g Zucker
- 3 Eier, getrennt
- 115 g Mehl
- 1/2 TL Backpulver
- 6 EL Kakaopulver

Für die Füllung und Glasur:
- 150 ml Sahne
- 175 g halbbitter/edelbitter Schokolade
- 1 EL Zucker
- 75 g weiche Butter

Eine 26er Springform mit etwas Butter gut einfetten. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Das Wasser mit dem Honig aufkochen lassen und die Schokolade einrühren und vollständig auflösen lassen. Etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Butter mit 150 g Zucker verrühren. Die Eigelb unterrühren und dann die etwas abgekühlte Schokolade dazugeben. Mehl, Backpulver und Kakao mischen, auf die Masse sieben und unterheben. Die Eiweiß mit dem restlichen Zucker steif schlagen. Masse auf den Teig geben und mit einem Schneebesen unterheben. Das ganze in die vorbereitete Form geben und ca 40 Minuten Backen.

Den Kuchen 10-15 Minuten in der Form abkühlen lassen, aus der Form lösen und vollständig auskühlen lassen.

Für die Füllung/Glasur die Sahne zum Sieden bringen. Die Butter, Zucker und Schokolade dazugeben und gut verrühren bis sich alles vollständig aufgelöst hat.

Kuchen einmal teilen und ca die hälfte davon auf dem Boden streichen. Den Rest auf den Deckel gießen und gleichmäßig verteilen.
Den Kuchen ca 1 Stunde kühl stellen.

Die Glasur ist ziemlich flüssig, wird im Kühlschrank aber fest. Der Vorteil dieser Glasur ist das sie nicht hart wird und somit auch gut geschnitten werden kann.

Mandarinen-Käse-Kuchen




Ihr braucht dafür:

Für den Teig
- 100 g Margarine
- 200 g Zucker
- 2 Eier
- 375 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker

Für den Belag:
- 1 kg Quark
- 275 g Zucker
- 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
- 4 Eier
- 200 g Sauerrahm
- 100 ml Öl
- 300 ml Milch
- 1 Pck. Vanille-Puddingpulver

- 3 Dosen Mandarinen
- 1 Pck. klarer Tortenguss

Den Backofen auf 190° vorheizen, ein Backblech mit Backpapier auslegen und einen Backrahmen darauf stellen.

Margarine schaumig rühren und den Zucker/Vanillezucker einrieseln lassen. Eier unterrühren. Mehl und Backpulver vermischen und portionsweise unter den Teig mischen. Den Teig dünn auf das Backblech streichen.

Quark mit dem Sauerrahm verrrühren, den Zucker einrieseln lassen. Eier unterrühren. Öl und Milch abwechselnd einlaufen lassen. Das Puddingpulver dazu geben und gut verrühren lassen. Den Belag auf den Teig geben. Die Mandarinen abtropfen lassen und einzeln auf die Belag-Masse legen.

Im Ofen ca 45 Minuten backen lassen.

Nach dem Auskühlen den Tortenguss zubereiten und auf den Kuchen geben.

Pfirsich-Mascarpone-Kuchen mit Streuseln



Ihr braucht dafür:
- 2 Dosen Pfirsiche
- 290 g weiche Butter
- 385 g Zucker
- 7 Eier
- 365 g Mehl
- 2 TL Backpulver
- 5 EL Milch
- 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
- 250 g Mascarpone
- 250 g Creme Fraiche

Backblech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 175 Grad vorheizen.

Pfirsiche abtropfen lassen und klein würfeln.
200 g Butter und 175 g Zucker cremig rühren. 4 Eier einzeln untermischen. 225 g Mehl und Backpulver mischen und im Wechsel mit der Milch portionsweise kurz unterrühren. Den Teig auf das Backblech streichen.

3 Eier, 150 g Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Mascarpone und Creme Fraiche unterrühren. Creme auf den Teig streichen und die Pfirsiche darauf verteilen.

140 g Mehl, 60 g Zucker und 90 g Butter zu Streuseln verarbeiten und gleichmäßig über die Pfirsiche streuen.

Ca 40 Minuten Backen. Wenn der Kuchen abgekühlt ist nach belieben mit Puderzucker oder Hagelzucker bestreuen.

Eierlikörkuchen2


Ihr brauch dazu:
- 125 ml Öl
- 125 g Zucker
- 3 kleine Eier
- 65 g Mehl
- 65 g Stärke
- 1/2 Pck. Backpulver
- 4 cl Eierlikör

Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren. Das Öl langsam unter rühren einlaufen lassen. Dann den Eierlikör dazu geben. Mehl, Stärke und Backpulver vermischen und auf den Teig sieben. Vorsichtig unterheben.
Den Teig in die Form geben (normalerweise Kastenform, ich probier da gerne mal meine ganzen Formen durch ) und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad ca 40 Min Backen.

Durch das Öl als Geschmacksträger wird der Kuchen sehr saftig und bleibt lange locker und haltbar

Sehr saftiger Apfelkuchen



Ihr braucht dazu:
- 250 g Margarine (Rama, etc)
- 200 g Zucker
- 3 Eier
- ca 450 g Mehl
- 1 Pck. Backpulver
- 7 Äpfel
- 1 kleines Glas Apfelmus
- 1 Prise Zimt
- 1 Pck. Vanillezucker

Die Margarine mit der Küchenmaschine schaumig schlagen. Dann den Zucker dazugeben und unterrühren. Die Eier einzeln dazugeben und jedes komplett verrühren lassen bevor das nächste dazu kommt. Das Mehl und das Backpulver dazugeben.
Es kann sein das ihr etwas mehr oder auch etwas weniger Mehl braucht. Das kommt auch immer auf die verwendete Margarine an. Der Teig darf nicht mehr flüssig sein sonder sollte eine festere Konsistenz haben.
Den Boden einer Springform mit einem Teil des Teiges bedecken. Nun auch an den Seitenrändern Teig hochdrücken.

Die Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Mit dem Apfelmus, Zimt und Vanillezucker vermischen und auf den Boden geben.

Den restlichen Teig (ca. die Hälfte) als Streusel auf den Äpfeln verteilen.

Das ganze bei 150° eine Stunde backen.

Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Birnentorte zum Familienkaffee (Motivtorte) November 2012


Zum gemeinsamen Familienkaffee habe ich mich wieder an eine Fondanttorte gemacht. Unter dem Überzug steckt ein Schokobiskuit mit einer Birnen-Joghurt-Füllung und Zartbitterganache. 
 

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Brombeer - Pfirsich - Marmelade



Ihr braucht für ca 4 kleinere Gläser:
- ca 1 kg Pfirsiche
- 250 g Brombeeren
- 1 Pck Gelierzucker 2:1

Die Pfirsiche schälen, entkernen und klein würfeln. Sie sollten dann ca 650-750 g ergeben. Mit den Brombeeren zusammen fein pürieren. In einem hohen Topf mit dem Zucker vermischen und ca 30 Minuten durchziehen lassen. Dann das ganze aufkochen. Die Marmelade 3-5 Minuten sprudelnd kochen lassen. Dabei immer wieder umrühren, am besten nehmt ihr einen großen Schneebesen. Achtung, es spritzt sehr stark und das ganze ist natürlich auch richtig heiß. Eine Gelierprobe machen. (Etwas von der Marmelade auf eine Untertasse geben und schauen ob sie fest wird) und wen es passt in saubere Gläser füllen. Die Gläser verschließen und erst 10 Minuten auf den Kopf stellen, so bildet sich ein Vakuum und sie bleibt länger haltbar.

Kühl und dunkel gelagert hält Marmelade wirklich seeeehr lange. Sie dunkelt meistens im Laufe der Zeit etwas nach, was geschmacklich aber keinen Unterschied macht.

Hübsch verpackt eignet sich das ganze auch als kleines Geschenk

Geburtstagstorte mit Hund (Motivtorte)


Dieses Törtchen gab es für meine Schwester zum Geburtstag. Da sie selbst eine braune Retrieverhündin hat habe ich einfach den Hund als Tortenmotiv genommen. Unter dem Fondant verbirgt sich ein Wunderkuchen mit Vanillemilch, gefüllt und eingestrichen mit Zartbitterganache.

Bierkrugtorte

Eine Bierkrugtorte für meinen Patenonkel zum Geburtstag. 

Als Grundlage ist hier ein Vanillewunderkuchen gefüllt und eingestrichen mit Zartbitterganache. 


Eingedeckt mit gelben Fondant. Der "Schaum" besteht aus Royal Icing.


Stricktorte (Motivtorte)



Die Wollknäule bestehen aus Styroporkugeln. Mit dem Gum Excluder habe ich aus Fondant einzelne Schnüre hergestellt und mit Zuckerkleber auf die Kugeln geklebt. Das ganze auf Schaschlikspieße gesteckt und gut durchtrocknen lassen. 


Für die "Korboptik" habe ich aus braunem Fondant kleinere Streifen ausgeschnitten und versetzt angesetzt. 


Als Unterlage dient hier ein Wunderkuchen mit Müller Milch Walnuss und gemahlenen Haselnüssen, gefüllt und eingestrichen mit Zartbitterganache. 

Januar 2014


Pfirsichtorte zum Familienkaffee (Motivtorte)


Diesen Kuchen gab es bei uns zum Familienkaffee an Allerheiligen 2013. Wunderkuchen mit Milch gemacht, gefüllt mit einer Pfirsich-Creme.
 

Für die Füllung 1 große Dose Pfirsiche mit etwas Flüssigkeit pürieren. 250 g Joghurt und 300 g geschlagene Sahne mit den Früchten vermischen. 1 Pck. weiße Blattgelatine nach Packungsanweisung auflösen und unter die Creme rühren. Im Kühlschrank fest werden lassen. 

Als Untergrund für den Fondant habe ich hier Zartbitterganache verwendet. 


November 2013


Motivtorte zum 1. Geburtstag März 2013


Zum Geburtstag für Junior gab es dieses Törtchen. Unter Tigger wartet ein Biskuit mit Pfirsich-Joghurt-Sahne-Füllung und weißer Ganache. 

Der Tigger ist aus Blütenpaste gemacht. Ich habe die Vorlage mehrmals ausgedruckt und dann die verschiedenen Elemente einzeln ausgeschnitten und mit Zuckerkleber zusammengefügt. Die "Streifen" sind mit Lebensmittelfarbe aufgemalt. 

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Tauftorte für Junior - die erste Motivtorte Juli 2012



Zur Taufe unseres Sohnes im Juli 2012 wollte ich eine besondere Torte machen. Da ich bis dato schon immer gerne und viel gebacken habe war es natürlich klar das ich die Tauftorte selbst gestalten will. 

Ich habe wochenlang das Netz durchforstet .... Es sollte etwas blaues werden, allerdings gibt es kein blaues Obst :-) gefärbte Sahne kam auch nicht in Frage. Irgendwann bin ich dann über die Bildersuche nach "blauen Torten" auf dem Blog von Tortentante Monika (hier) gelangt. Und das hat mich einfach nur fasziniert!

Dieses Fondant sah toll aus, gab es in allen Farben und bei Amazon war es auch schnell zu beschaffen. Entscheidung gefällt - es gibt eine Fondanttorte zur Taufe! Ich habe mich von oben bis unten, von recht bis links, tagelang durch den Blog von Tortentante gelesen und mir das wichtigste notiert. 

Klar war es sollten blaue Fußspuren auf der Torte zu sehen sein (Dieses Symbol hat sich in der kompletten Taufe wiederholt. Vom Taufspruch, bis zum Taufpsalm, Lieder, etc, etc). Am Tag vor der Taufe stand ich fast den kompletten Tag in der Küche und bereitete die Torte vor. 

Es war ein Biskuit gefüllt mit einer Pfirsich-Joghurt-Füllung und mit weißer Ganache eingestrichen. Für die erste Torte fand ich das ganze echt ok und hab mich tierisch gefreut sie auf die Kaffeetafel stellen zu können.

Torte zum 2. Weihnachtsfeiertag


Torte zum 1. Weihnachtsfeiertag


Biskuitrolle / Decorbiskuit




Mein Grundrezept für de klassische Biskuitrolle oder aber auch den Decorbiskuit. Ihr könnt mit der Mustercreme supertolle Rollen zu allen Anlässen und Möglichkeiten zauber.

Für die Mustercreme:
1 Eiweiß
30g Zucker
20g Öl
40g Mehl
etwas Lebensmittelfarbe

Alle Zutaten vermischen und in einen Spritzbeutel füllen. Ein Muster nach belieben auf Backpapier spritzen und das ganze für 30 Minuten in den Tiefkühler legen.

In der Zwischenzeit den Biskuitteig herstellen:
3 Eier
3 EL heißes Wasser
80g Zucker
50g Mehl
65g Speisestärke
1/2 TL Backpulver

Eier mit Wasser schaumig rühren, Zucker einrieseln lassen und weißcremig rühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und vorsichtig in die Creme rühren. Muster aus dem Tiefkühler nehmen und auf ein Backblech legen. Biskuitteig vorsichtig darüber verteilen und bei 185° 10-15 Minuten backen. Nicht zu dunkel werden lassen. Biskuit herausnehmen, stürzen und mit dem Muster nach außen in ein gezuckertes, leicht feuchtes Küchentuch wickeln und erkalten lassen.
Nach dem erkalten vorsichtig ausrollen und mit einer beliebigen Creme füllen.

Vanillepudding-Buttercreme




Ich wollte sehr lange keine Buttercreme machen da ich immer dachte die schmecken so sehr fettig und schwer... Bis ich dieses Rezept gefunden und ausprobierte habe. Mittlerweile ist diese Creme meine Lieblingscreme für Biskuitrollen. Schmeckt sehr vanillig und überhaupt nicht nach Butter. Achtung, diese Buttercreme ist aber nicht fondanttauglich!

Die Menge reicht locker für eine Biskuitrolle oder eine 26er Torte zum füllen. Die Menge kann auch gut nach belieben verdoppelt werden.

Ihr braucht dazu:
- 500 ml Milch
- 8 1/2 EL Zucker
- 2 1/2 EL Mehl
- 1 Pck. Vanillepuddingpulver
- 1 Pck. Vanillezucker
- Mark von 1/2 Vanilleschote
- 170 g weiche Butter

Puddingpulver, Mehl und 1/2 Zuckermenge mit etwas Milch verrühren. Die restliche Milch mit Vanillezucker, Vanillemark und dem restlichen Zucker verrühren und aufkochen lassen. Milch vom Herd nehmen und das Pulver-Milch-Gemisch einrühren (Achtung! die Milch darf dabei nicht mehr kochen. Also lasst sie kurz etwas abkühlen). Unter ständigem Rühren mit wenig Hitze kurz aufköcheln lassen bis die Masse eindickt. In eine Schüssel füllen und direkt auf die Creme etwas Frischhaltefolie legen (so bildet sich keine Haut). Nun den Pudding komplett auskühlen lassen. Am besten aber nicht im Kühlschrank da Pudding und Butter die gleiche Temperatur haben müssen. Sonst flockt euch die Buttercreme aus und ist leider nicht mehr zu gebrauchen. Die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen und einige Zeit (2-3 Std.) auf Zimmertemperatur kommen lassen. Die weiche Butter schaumig aufschlagen und den Pudding nach und nach dazugeben und gut unterrühren lassen.

Royal Icing - Eiweißspritzglasur



Ihr braucht dafür:
- 250 g Puderzucker
- 1 mittelgroßes Eiweiß

- 1 TL Zitronensaft

Den Puderzucker in eine fettfreie Rührschüssel sieben. Das Eiweiß und den Zitronensaft dazugeben und gut aufschlagen. Ihr solltet das Icing gut 6-7 Minuten schlagen. Die Masse soll dann schön glänzen, sollte sie zu trocken und matt wirken noch etwas Zitrone dazu und weiter schlagen.

Wenn ihr die Masse nicht sofort verwendet in einem luftdichten Behälter füllen, auf der Oberfläche ein feuchtes Tuch legen und gut verschließen. So trocknet das ganze nicht aus. Am besten immer frisch verwenden, im Kühlschrank hält sie bis zu fünf Tagen, muss dann aber neu aufgeschlagen werden vor der Verarbeitung.

Die Konsistenz:
Steif -> Die Masse hat eine glatte Haube und ihr könnt kleine Mengen abnehmen ohne das sich Fäden ziehen. Damit lassen sich Details wie Blätter spritzen oder aber auch Dekor aufkleben oder Böden zusammensetzen

weich -> mit ein paar Tropfen Wasser verdünnt wie das ganze dann weicher. d. h. wenn ihr was von der Menge abnehmt tropft/zieht es sich zähflüssig vom Löffel. Damit könnt ihr z. B. Begrenzungslinien spritzen oder Muster.

flüssig -> mit mehr Wasser wird das ganze flüssig. Damit könnt ihr einen flächigen, glatten Guss aufbringen (z.B. zwischen Randlinien auffüllen bzw ausmalen)

Ihr könnt die Menge natürlich auch dementsprechend verdoppeln. Mit der Wasserzugabe müsst ihr sehr vorsichtig sein, da das Icing schnell zu flüssig wird. Aufgetragen bleibt sie mehrere Wochen frisch und verliert auch nicht ihre Farbe.

Ihr könnt damit natürlich nicht nur Plätzchen oder Kekse verzieren, sondern auch auf Torten direkt malen. Auch Rüschenmuster etc wird in der Regel mit Icing aufgespritzt. Es härtet komplett aus und verläuft nicht. Kleine "Füße" die beim absetzten der Spritztülle entstehen könnt ihr mit einem feuchten Pinsel beseitigen.

Zuckerkleber



Das Rezept für den Zuckerkleber ist auch von der Tortentante (hier)
 

Mit Zuckerkleber könnt ihr eure Deko (Blumen, Blätter, Randverzierungen, etc...) an euren Fondanttorten befestigen.

Ihr braucht dazu:
- 2 EL kaltes abgekochtes Wasser (ca. 30 ml)
- 1/4 TL CMC (oder Kukident was ich verwende. Welches als einziges geeignet ist findet ihr beim Rezept für die Blütenpaste)
- 1 Schraubglas

Gebt das Wasser und CMC in das Schraubglas, gut verschließen und kräftig durchschütteln. Das kleine Klümpchen darin sind ist ganz normal und macht nichts. Stellt den Zuckerkleber nun in den Kühlschrank. Er braucht ca. einen Tag Ruhezeit. Am nächsten Tag haben sich die Klümpchen in der Regel aufgelöst. Ihr könnt ihn nochmal schütteln oder gut durchmischen.
Ihr solltet immer nur mit einem sauberen Pinsel in den Kleber. Da es für mich praktischer ist gebe ich immer etwas in einen Eierbecher und arbeite damit. Was ich dann nicht brauchte kippe ich weg und der Rest bleibt "sauber" im Kühlschrank.
Im Kühlschrank ist der Kleber ca 2-3 Wochen haltbar. Wenn er leicht eintrübt oder sich Klümpchen bilden wegschütten und einen neuen herstellen.

Blütenpaste




Auch dieses Rezept stammt vom beliebten Blog der Tortentante Monika (hier)

Ihr braucht
- ca 40 g Eiweiß (entspricht Gr. L)
- 225 g gesiebter Puderzucker
- 4 gestr. TL CMC*
- etwas Palmin soft

Das Eiweiß in der Maschine auf höchster Stufe etwas anschlagen (ca. 10 Sek.) vom Puderzucker ca 2 EL abnehmen und zur Seite stellen. Die Küchenmaschine jetzt auf kleinster Stufe laufen lassen und den Puderzucker einrieseln lassen. Jetzt die Geschwindigkeit erhöhen und die Maschine ca. 2 min. laufen lassen bis die Masse seidig glänzt und weiche Spitzen zu sehen sind. Also beim herausziehen des Rührers bilden sich Spitzen die sich aber selbst zur Seite neigen. 


Nun die Maschine wieder langsam laufen lassen und das CMC nach und nach einlaufen lassen. Dann für ein paar Sek. wieder auf höchste Stufe stellen. Nun wird die Masse bereits fester. Den zur Seite gestellten Puderzucker auf die Arbeitsplatte und die Masse darauf geben. Nun die Hände mit etwas Palmin soft einfetten und den Puderzucker unter die Masse kneten.
Jetzt in einem Gefrierbeutel luftdicht verschließen und mindestens 24 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Vor dem weiterverarbeiten die Blütenpaste auf Zimmertemperatur kommen lassen und mit leicht eingefetteten Händen geschmeidig kneten.

CMC ist in verschiedenen Tortenshops erhältlich (zb Pati-Versand.de) aber ihr könnt auch Kukident Haft-Pulver super extra stark nehmen. Das bekommt ihr in Drogerien oder der Apotheke. Aber es geht nur dieses! Es hat als einzigstes den alleinigen Inhaltsstoff CMC was auch in der EU als Lebensmittelzusatzstoff unter der Nummer E466 zugelassen ist. Ich stell euch in den Kommentaren noch ein Bild davon ein. Ich benutzt nur dieses, für Blütenpaste, Modellierfondant und Zuckerkleber

Blütenpaste hält sich im Kühlschrank ca 6 Monate, eingefroren einige Jahre. Vor dem einfrieren aber unbedingt die Ruhezeit im Kühlschrank einhalten.

Blütenpaste benötigt ihr für die Herstellung von Blumen, Blättern und sonstigen feinen/filigranen Sachen. Auch Buchstaben lassen sich damit schön ausstechen. Sie lässt sich dünner ausrollen als Fondant und härtet komplett durch.






1. hier die Konsistenz der BP nach dem verrühren mit Puderzucker
2. nach Zugabe von CMC wird die Masse deutlich fester
3. Puderzucker verteilen und die Masse aus der Schüssel kratzen. Hände mit etwas Palmin soft einfetten sonst klebt es nur an euren Händen und ihr könnt nicht kneten
4. Puderzucker vollständig einknoten, es dürfen keine Klümpchen mehr vorhanden sein
5. gut luftdicht in einem Gefrierbeutel verschließen und mindestens 24 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Gelatine Rollfondant


Dieses Rezept ist von Monika der Tortentante (hier). Es wird mittlerweile in sehr vielen Blogs, Facebookgruppen und sonstigen Internetseiten verteilt und genutzht da es einfach und gelingsicher ist.

 
Ihr braucht dazu:
- 1 Pck. gemahlene Gelatine (9 g); keine Agartine, Agar-Agar, etc!
- 60 ml Wasser
- 120 ml Glukosesirup (oder z.B. Heller Sirup von Grafschafter, Karamellsirup von Lidl)
- 1 TL - 1 EL Glycerin (ich nehm 1/2 EL)
- 1/2 TL Zitronensäure oder einige Tropfen Butter-Vanille-Aroma
- 1/2 TL Salz
- 1000 g gesiebten Puderzucker

Die Gelatine mit dem Wasser in einem Glasschälchen einweichen und quellen lassen (nehmt ein größeres Schälchen da dann noch andere Zutaten hinzukommen). Wenn die Gelatine soweit ist in der Mikrowelle vorsichtig auflösen (auf kleinster Wattzahl und wirklich nur ein paar Sekunden! Sie darf auf keinen Fall kochen. Ich brauch immer nur ca. 10 Sek.)


Anschließend das Glukosesirup, Glycerin, Salz und Zitronensäure dazugeben und vermischen. Falls ihr jetzt schon wisst das ihr einen farbigen Fondant macht könnt ihr hier schon etwas Pastenfarbe zu den flüssigen Zutaten rühren. 


Ca. 2/3 des Puderzuckers in die Rührschüssel der Küchenmaschine sieben, in der Mitte eine kleine Vertiefung machen und die Flüssigkeit hineingeben. Mit dem Knethaken jetzt die Flüssigkeit unter den Zucker kneten lassen.
Den restlichen Puderzucker auf die Arbeitsplatte sieben. Den Fondant aus der Rührschüssel kratzen und auf den Puderzucker geben. Die Hände mit etwas Palmin soft einfetten und den Puderzucker unter die Masse kneten.
Der Fondant ist fertig wenn er keinen Puderzucker mehr annimmt. Je nach Marke des Puderzuckers, Temperatur, Luftfeuchtigkeit etc. braucht man manchmal etwas mehr, manchmal etwas weniger Puderzucker. Die Konsistenz sollte wie ein zäher Kaugummi sein wenn ihr ihn auseinander zieht. Ist euer Fondant zu brüchig noch etwas Palmin unterkneten, klebt er noch zu stark dann mehr Puderzucker. 


Den fertigen Fondant luftdicht einpacken und min. 24 Std. Ruhezeit geben.
Vor dem Weiterverarbeiten den Fondant erst nochmal gründlich durchkneten. Hände dazu leicht mit Palmin einfetten. Erst ist der Fondant etwas bröckelig, aber nach und nach wird er homogen und schön geschmeidig. Dies dauert etwas! Ein wenig Muskelkraft müsst ihr schon investieren
Fondant kann nach Wunsch mit Pastenfarben (Sugarflair, Wilton, Pati-Versand.de, ...) eigefärbt werden. 


Zum ausrollen am besten vorher die Arbeitsfläche mit etwas Stärke abpudern und/oder mit etwas Palmin einfetten. Man kann natürlich auch auf einer ausreichend großen Silikonmatte ausrollen.
Der Fondant ist luftdicht eingepackt im Kühlschrank ca. 6 Monate haltbar (in der kalten Jahreszeit reicht luftdicht verpackt in einer geschlossenen Dose in einem kühlen Raum). Vor der Verarbeitung genug Zeit einplanen damit er wieder auf Zimmertemperatur kommen kann.

Glycerin ist in der Apotheke oder in Tortenshops erhältlich. In der Apotheke muss es evtl. bestellt werden. Es sollte min. 85% besser höher sein und auf rein pflanzlicher Basis. Achtung, es gibt auch Glycerin auf Rohölbasis das nicht für den Verzehr bestimmt ist. Solltet ihr es in der Apotheke kaufen unbedingt darauf hinweisen das ihr es für eine Torte benötigt. Ich kaufe mein Glycerin beim Pativersand. Die Menge die ihr benötigt hängt natürlich auch von der Konzentration ab.

Glukosesirup kaufe ich auch bei Pativersand (hier). Es hat die richtige Konsistenz und der Fondant wird Schneeweiß. Mit Grafschafter Sirup u.ä. wird er eher Altweiß. Selbst machen ist nicht sehr ratsam. Einfach Wasser und Zucker aufkochen reicht nicht ganz, wurde schon in einigen Tortengruppen versucht und hat meistens nicht geklappt. Ich kauf das auch lieber fertig und kann mich darauf verlassen das es stimmt Das Sirup ist eine unglaublich zähflüssige Masse. Wenn die Kosistenz nicht stimmt wird euer Fondant nichts. 



1. Gelatine in kaltem Wasser einweichen
2. Gelatine richtig quellen lassen
3. Dann vorsichtig in der Mikro auflösen
4. Glycerin, Glukosesirup, Salz und Zitronensäure dazugeben
5. Die Flüssigkeit zu 2/3 des gesiebten Puderzuckers in die Rührschüssel geben
6. Mit dem Knethaken komplett unter den Puderzucker kneten lassen
7. Restlichen Puderzucker auf eure Arbeitsplatte sieben und die Masse darauf geben
8. Hände leicht mit Palmin soft einfetten und Puderzucker unterkneten bis der Fondant die richtige Konsistenz hat.
9. Luftdicht verpacken und mindestens 24 Std. ruhen lassen

Grundrezept für Mini-Gugl




Grundrezept für ca. 18 Gugl

Vor einigen Monaten bin ich auf diese Miniküchlein aufmerksam geworden und habe mir dann das Original Buch mit der Form von DerGugl über Amazon besorgt. Die beiligenden Rezepte sind sehr lecker, allerdings hat mir meistens eine Zutat gefehlt wenn auf die Schnelle Küchlein her sollten Nach langem Suchen habe ich ein Grundrezept gefunden das dann nach Lust und Laune verändert werden kann.

- 50 g Butter
- 50 g Zucker
- 1 Ei
- 1 Msp. Zitronenabrieb
- 100 g Mehl
- 50 ml Milch

Den Backofen auf 180° vorheizen. Butter und Ei sollten beide Zimmertemperatur haben. Ein wenig zusätzliche Butter schmelzen und die Form damit ausbuttern (ich habe mir ein Backtrennspray gekauft und nutze das ohne Mehl) und mit etwas Mehl einstäuben.
Die weiche Butter mit dem Zucker verrühren. Ei gut unterrühren und Zitronenabrieb dazu geben. Mehl und Milch abwechselnd unterrühren und das ganze zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.
Die Silikonform bereits jetzt auf das Ofenrost stellen, so klappt das dann mit dem Transport in den Ofen besser
Den Teig in eine Gefriertüte geben und eine kleine Ecke abschneiden. Damit in die Förmchen spritzen. Ca. 10-12 Minuten backen lassen.
Ich lass die immer in der Form komplett auskühlen. Wenn man die dann umdreht fallen die meisten von alleine raus, ansonsten von hinten leicht dagegen klopfen oder drücken
.

Bäcker-Biskuit


Dieser Biskuit ist eine tolle Grundlage für Motivtorten. Er ist gelingsicher und wird wunderbar hoch.

Ihr braucht dafür:
- 6 Eier
- 220 g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 280 g Mehl
- 2 TL Backpulver

Die Eier, Zucker und Vanillezucker auf höchster Stufe in der Küchenmaschine 30 Minuten !!! (Ja, wirklich 30 Minuten! Das ist kein Schreibfehler!) cremig rühren. 

Mehl und Backpulver vermischen, auf die Eimasse sieben und vorsichtig unterheben. 

Im vorgeheizten Backofen bei 175 grad 50 Minuten backen

Durch das lange schlagen wird der Teig richtig schön fluffig da viel Luft hinein kommt. Deswegen nur vorsichtig unterheben (am besten mit einem Schneebesen oder Teigschaber) das ihr nicht die ganze Luft wieder heraus rührt.

Ich kleide meinen Backring immer komplett mit Backpapier aus und verwende die Isoliermethode. Bei einer 24er Form ist er 8 cm hoch geworden.
 
Ihr könnt auch einen Teil des Mehls durch Nüsse oder Backkakao ersezten für Nuss oder Schokoladenbiskuit.

Wunderkuchen






Wunderkuchen ist eine super Grundlage für Motivtorten. Er wird sehr stabil und lässt sich toll in Form schneiden (z.B. für 3D-Torten). Die Flüssigkeiten könnt ihr der Füllung anpassen. Super eignen sich hier auch die verschiedenen Müller Milch Sorten ;-)

Mit folgenden Zutaten wird er in einer 26er Form ca 6-7 cm hoch:
200 g Zucker
4 Eier
200 ml irgendeine Flüssigkeit (Milch, Saft, Kaba, Kaffee, Eierlikör, ..., alles ohne Kohlensäure)
200 ml Öl
300 g Mehl
1 Pck. Backpulver

Eier mit Zucker gut schaumig rühren, abwechselnd Öl und die gewünschte Flüssigkeit unterrühren.
Mehl und Backpulver auf die Masse sieben und mit einem Schneebesen unterheben. Der Teig sollte noch fluffig bleiben!

Bei 160 Grad Ober- und Unterhitze (keine Umluft!) ca. 45 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen

Ganache





Ganache braucht ihr um einen glatten und haftenden Untergrund für Fondant zu schaffen und um diesen auch vor der evtl. feuchten Füllung zu schützen. 

Für Ganache zum einstreichen nimmt man folgende Mengenverhältnisse:
Weiße Schokolade 600 g / 200 ml Sahne
Vollmilch Schokolade 500 g / 200 ml Sahne
Zartbitter Schokolade 400 g / 200 ml Sahne

Jogurette und Kinderschokolade wie weiße Ganache durch den hohen Milchanteil in der Schoki

Schokolade klein hacken und in eine Schüssel geben. Sahne aufkochen lassen (vorsichtig das sie nicht anbrennt) und über die Schokolade geben. Nun kurz warten bis sich die Schoki etwas aufgelöst hat. Nun mit einem Kochlöffel gut verrühren bis sich eine homogene Masse bildet. Aufpassen das man nicht zuviel Luft einrührt. Nun gut abkühlen lassen. Zum einstreichen sollte die Ganache eine nutellaartige Konsistenz haben. Ist sie zu Fest auf niedrigster Stufe in der Mikro kuez erwärmen bis sie weicher wird.
Als erstes streicht man eine Schicht um die Krümel zu binden. Dabei immer wieder mit einem Teigschaber abziehen. Dann für etwa 30 Min in den Kühlschrank. Dann folgt die nächste Schicht. Ganache aufbringen und immer wieder mit dem Teigschaber oder einer Palette glatt streichen. Wenn man zufrieden ist wieder für ca 30 Min. in den Kühlschrank. Kleinere Unebenheiten können danach mit einem warmen Messer ausgebessert werden. Dazu Messer in heißes Wasser tauchen, trocken machen und vorsichtig die Ganache nacharbeiten.
Jede Unebenheit kann man später im Fondant sehen, deswegen hier lieber etwas Zeit lassen
Nun kann die Torte mit Fondant eingedeckt werden