Mittwoch, 31. Dezember 2014

Grand Bourbon 17 Vanilleschoten der Fa. Pickerd


Von der Fa. Pickerd durfte ich diese super Vanilleschoten testen. Ich bin ja wirklich ein kleiner Vanillejunkie, und wo es nur geht kommt bei mir Vanille mit ran. Ich war gespannt ob diese Schoten sich wirklich von ganz normalen Schoten unterscheiden. Die Produktbeschreibung klang zumindest schon mal ganz interessant:

Das Besondere unserer PICKERD GRAND BOURBON 17:

Die betörend duftende, handverlesene PICKERD GRAND BOURBON 17 ist mit ihrer Länge von ∅ 17 cm eine ganz besondere Bourbon Vanille-Spezialität. Diese sehr seltenen Vanille-Schoten sind bis zu 30 % länger als handelsübliche Schoten und enthalten deutlich mehr des feinen hocharomatischen Vanillemarks. Die PICKERD GRAND BOURBON 17 verströmt einen unwiderstehlichen süß-würzigen Duft und verleiht Ihren Gebäcken und Speisen ein einzigartiges, intensives Aroma. Diese vielseitig verwendbare Kostbarkeit genießt unter Kennern und Liebhabern höchstes Ansehen. Zudem verleiht ihr die Gabe zur Harmonisierung ihre ganz besondere Wertigkeit. GRAND BOURBON 17 steht für hochfeinste und erlesene Qualität.
(Originalbeschreibung der Fa. Pickerd)

Ich hab mir diese beiden Schoten also aufgehoben für ein besonders Dessert bzw für einen besonderen Anlass - Heiligabend! Es sollte Panna Cotta mit Rotweinpflaumen geben, also perfekt um die Vanille zu testen. Gerade bei einem Panna Cotta braucht man wirklich gute Vanille damit der Geschmack durchkommt und das ganze nicht nur nach "Sahne" schmeckt.

Für 12 Personen in kleinen Gläser mache ich immer 1.200 ml Sahne. Und dazu kommen meistens 4 Vanilleschoten um einen intensiven Geschmack zu bekommen. Ich hatte also neben den Vanilleschoten von Pickerd zur Vorsicht noch einige weiter zu Hause

Schon rein vom optischen sieht man deutlich das die Schoten um einiges länger und auch dicker sind als normale. Als ich das Röhrchen öffnete machte sich ein sehr intensiver vanilliger Duft bemerkbar. Beim aufschneiden der ersten Schote war ich wirklich extrem überrascht. Es ist deutlich mehr Mark enthalten als in herkömmlichen. Und der Duft ist nicht zu vergleichen! An das Panna Cotta habe ich nur die beiden Schoten gemacht und es war super lecker! Die Schoten und das Mark haben einen hervorragenden Vanillegeschmack verursacht. Ich und meine Gäste waren total begeistert!
Diese tollen und besonderen Schoten erhalten nun einen festen Platz in meinem Küchenschrank.

Ein Päckchen mit 2 Schoten kostet 3,99 €

Nährwerte pro 100g
Energie 1.104 kJ / 265 kcal
Fett 7,4 g
davon gesättigte Fettsäuren 1.0 g
Kohlenhydrate 31 g
davon Zucker 15 g
Eiweiß 4.2 g
Salz 0,05 g


Ihr findet die Schoten in gut sortierten Supermärkten oder auch im Onlineshop hier

Bertolli 1865 Pecorino Soße


Bertolli 1865 Pecorino Soße
Diese Tomatensoße mit Pecorinokäse schmeckt wirklich hervorragend! Der Geschmack des Käses kommt sehr gut in den Vordergrund ohne aufdringlich zu sein. Die Tomaten schmecken richtig fruchtig, wie man das von sonnengereiften italienischen Tomaten erwartet

Allerdings muss man hier aufpassen, wer keinen Schafskäse mag, für den ist diese Soße auch eher nicht geeignet. Man schmeckt diese Käseart sehr deutlich durch! Für Junior war das absolut nichts Als pure Pastasoße wäre es mir auch zu viel. Aber als Beilagensoße ist dieses Produkt wirklich super geeignet. Ein Rezept damit findet ihr hier

Das Glas fasst 400g/318ml

Zutaten: 79% Tomaten (aus nachhaltigem Tomatenanbau), 8% Tomatenmark, 3,5% Pecorino Romano DOP (SCHAFSKÄSE), Zwiebeln, natives Olivenöl extra, 1,5% Knoblauch, Zucker, Speisesalz, Zitronensaftkonzentrat, Petersilie, Oregano, Basilikum.

Nährwerte:
Energie pro 100ml: 250 kJ, 63 kcal
pro Portion: 313 kJ, 79 kcal

Fett pro 100 ml: 2,9 g
pro Portion: 3,6 g
davon gesättigte Fettsäuren pro 100 ml: 1,1 g
pro Portion: 1,4 g

Kohlenhydrate pro 100 ml: 5,5 g
pro Portion: 6,9 g
davon Zucker pro 100 ml: 5,1 g
pro Portion: 6,4 g

Eiweiss pro 100 ml: 2,4 g
pro Portion: 3 g

Salz pro 100 ml: 1,2 g
pro Portion: 1,5 g

Eine Portion entspricht hier 125 ml. Die Packung enthält drei Portionen.

Insgesamt eine sehr leckere Soße und gerade wenn man mal was besonderes will genau richtig

Vielen Dank an die Fa. Bertolli für den Test!

Vanilla der Fa. Pickerd



Hier möchte ich euch ein super tolles Produkt vorstellen: Vanila von der Fa. Pickerd.

Ihr habt ja sicherlich gemerkt das ich fast überall Vanille dazugebe. Ob als Vanillezucker, aus der Vanillemühle, als Mark, als Aroma, als Sirup.... Ja, ich oute mich, ich bin ein kleiner Vanillejunkie Deswegen war es für mich echt spannend dieses Vanila zu testen.

Zutaten: Zucker, Kartoffelstärkemehl, gemahlene Vanilleschoten, Aroma, Trennmittel (E 553)

Das ganze gibt es als 100 g Dose und kostet nur 2,29€!!!

Diese skandinavische Vanille-Spezialität ist geeignet für Kuchen, Torten, Gebäck, Desserts, Sahne, Kaffee (hab ich auch getestet )

Es wird empfohlen je nach Geschmack 1-2 TL (5-10g) pro Kilogramm Fertigprodukt zu verwenden.

Schon beim öffnen machte sich ein super intensiver, leckerer Vanilleduft bemerkbar. Das ganze ist pulverartig und somit wunderbar dosierbar. Ich habe es mittlerweile in Schlagsahne, einem Parfait, Kaffee und einem Kuchen verwendet. 1 TL reicht für mich vollkommen aus um einen schönen Vanillegeschmack zu erhalten. Auch hat sich das Pulver in allem, egal ob kalt oder warm, wunderbar aufgelöst. Ich verwende es als Ersatz/Ergänzung für Boubon-Vanillezucker/Vanillezucker.

Also für mich persönlich eine echte Bereicherung in der Küche und daher eine klare Kaufempfehlung

Erhältlich in gut sortierten Supermärkten oder im Onlineshop (hier)

Dekostift der Fa. Silikomart World




Die Firma Silikomart hat mir diesen Stift zum testen zur Verfügung gestellt. In den letzten Wochen habe ich des öfteren ganz dünne und feine Linien gebraucht und da diesen Stift ausgiebig testen können.

Er besteht aus einem Schaft, dem Aufsatz mit vier verschiedenen Tüllen und einem Deckel. Das Fassungsvermögen des Schaftes ist für mich absolut ausreichend gewesen! Die Aufsätze lassen sich einfach einsetzen und wechseln, sitzen denoch aber richtig fest. Man hat beim Stift zwei verschiedene Lochtüllen, eine Strichtülle und eine Sterntülle dabei.

Die kleine Lochtülle hat einen Durchmesser von 1,2 mm
Die große Lochtülle hat einen Durchmesser von 3 mm
Die Sterntülle hat einen Druchmesser von 2,4 mm
Die Strichtülle ist 5 x 1,5 mm groß

Getestet habe ich das ganze mit Royal Icing und Sahne. Gerade beim Icing fand ich das ganze sehr spannend. Bei meinen Butterplätzchen habe ich die Randkonturen mit einer sehr festen Spritzglasur gemacht. Aber auch dieser festen Konsistenz hat der Stift stand gehalten. Die kleine Lochtülle saß richtig fest auf und auch bei festem Druck gab es keine Probleme. Weicheres Icing und Sahne hat dann natürlich auch wunderbar funktioniert Der Schaft ist auf jedenfall für die Spülmaschine geeignet. Ich habe aber alles in die Maschine gepackt und es hat mehrmals super standgehalten

Ich fande den Stift wirklich super praktisch bei feineren Arbeiten und kann ihn nur empfehlen. Bei mir wird er definitiv einen festen Platz beim dekorieren von Backwerken erhalten.

Das ganze ist für 9,90 € erhältlich z.B. im Onlineshop (hier) erhältlich

Hier die offizielle Beschreibung von Silikomart:
Dekostift, praktisch zum Dekorieren von Süßspeisen mit flüssiger Schokolade, Creme oder flüssigen Präparationen. Ausgestattet mit einem Silikonschaft, vier Dekor-Aufsätzen und einem Deckl, perfekt um die akribischsten Details aufzutragen. Es ist möglich, den Schaft des Stiftes zu entfernen und in der Spülmaschine zu waschen. Gefertigt aus Silikon von höchster Qualität 100% Made in Italy und widerstandsfähigem Plastik.
Größe: 88 x 54,5 x 46 mm Volumen: 55 - 60 ml

Samstag, 27. Dezember 2014

Trinkschokolade



Ihr braucht dafür:
- Einmalschnapsgläser aus Plastik
- Holzstiele (z.B. von der Fa. Birkmann hier)

- 300 g Zartbitterschokolade
- 300 g Vollmilchschokolade
- 300 g weiße Schokolade
- 100 ml Sahne
- Zimtsirup
- Vanillesirup
- 100 g hellen Nougat (Pati-Versand)

Ihr könnt von den Geschmäckern natürlich variieren. Ich hatte:
weiße Vanille
Zartbitter mit Zimt
Nougat Vollmilch

für die weiße und die Zartbitter jeweils die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Je Sorte 50 ml Sahne hinzufügen und gut unterrühren. Nun 2 TL Sirup dazugeben und ebenfalls gut unterrühren. Die Schokolade in die Plastikbecher füllen und kurz abkühlen lassen. Sobald die Schokolade etwas angezogen hat den Holzstiel hineinstecken und komplett fest werden lassen.

Für die Nougat-Vollmilch die Schokolade und den Nougat zusammen über dem Wasserbad schmelzen. In die Becher füllen und genauso wie mit der anderen Schokolade weitermachen. 





An die fertige Trinkschokolade kommt dann natürlich noch ein schönes Etikett das dem Beschenktem auch verrät was er da tolles bekommen hat: 







Bruchschokolade


Als "Geschenk aus der Küche" hatte ich verschiedene Variationen von Bruchschokolade gemacht. Das ganze geht schnell, man kann wirklich unheimlich viele verschiedene Zutaten verwenden und die Schokolade ist auch super lecker :-)



Für ein Blech braucht ihr jeweils 600 g Schokolade (ganz normale die ihr sonst auch so esst) und dann das Zubehör nach Wunsch. Ich habe fast alles dazu bei Pati-Versand bestellt (hier)

Als verschiedene Variationen gab es bei mir:


  • weiße Schokolade mit purpur Schokoladen-Curls und Fliederblütenblätter
  • Zartbitterschokolade mit etwas weißer Schokolade und Cranberry-Crispies
  • Vollmilchschokolade mit Streudekoren und Knister-Crispies
  • Zartbitterschokolade mit Rosenblütenstücken
  • Vollmilchschokolade mit Aroma-Öl Erdbeere und Erdbeere-Crispies

Die Schokolade einfach über dem Wasserbad schmelzen und auf ein mit Alufolie ausgelegtes Backblech streichen. Dann die Zutaten aufstreuen und das ganze fest werden lassen. In Stücke brechen, verpacken und verschenken.


Oder natürlich selbst genießen.

Mit einem schönen Etikett weiß der Beschenkte dann auch was er tolles bekommen hat :-)

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Torte zum 1. Weihnachtsfeiertag


Für die Weihnachtstorte habe ich mir ein klassisches Motiv ausgesucht - das Jesuskind in seiner Krippe im Stall.

Stall und Krippe sind aus Modellierfondant gefertigt und schon einige Tage vorher gefertigt. Mit den Lebensmittelfarben der Fa. Trawosa habe ich das ganze dann angemalt und etwas Tiefe verpasst. Das Jesuskind habe ich mit einem Mould angefertigt. 



Den Spitzenrand (Magic Decor) habe ich in gelb angefertigt und dann mit verdünntem Goldpulver bemalt. 



Unter dem Fondant verbirgt sich ein Wunderkuchen mit Vanille und Zimt, gefüllt mit Vanillepudding-Buttercreme und mit weißer Ganache eingestrichen.

Eingedeckt habe ich diese Torte mit dem Fondant der Fa. Pickerd. Ich war sehr positiv überrascht wie toll sich dieser verarbeiten lässt. Mehr könnt ihr hier beim Testbericht darüber lesen. 


Liebe Grüße
Eure Miri

Dienstag, 23. Dezember 2014

Eierlikörkuchen


 
 
Hier habe ich wieder den Original Verpoorten Eierlikör verwendet den ich freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekommen habe. Auch der Eierlikörkuchen alleine schmeckt sehr lecker.
 
 
Für den Schokokuchen:
- 300 g Mehl
- 250 g Zucker
- 150 g Öl
- 350 ml Milch
- 2 Eier
- 1 Pck. Vanillezucker
- 1 Pck. Backpulver
- 50 g Kakao

Für den Eierlikörkuchen
- 125 ml Öl
- 125 g Zucker
- 3 kleine Eier
- 65 g Mehl
- 65 g Stärke
- 1/2 Pck. Backpulver
- 8 cl Eierlikör

- 1 Pck. Kuchenglasur zartbitter

Für den Schokokuchen den Ofen auf 180° Heißluft vorheizen und eine Kastenform fetten und mit Mehl ausstäuben. Eier mit dem Zucker und Vanillezucker verrühren. Abwechselnd Milch und Öl dazugeben. Mehl, Backpulver und Kakao mischen und zu den anderen Zutaten geben. Gut unterrühren.
Den Ofen ca 55 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und komplett auskühlen lassen. Den Kuchen in ca 1 cm breite Scheiben schneiden. Mit einem Tannenausstecher kleine Bäume ausstechen.

Für den Eierlikörkuchen die Eier mit dem Zucker cremig rühren. Eierlikör und Öl im Wechsel dazugeben und gut unterrühren lassen. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und auf den Teig sieben, unterheben. Eine Kastenform mit Butter ausfetten und mit Mehl bestäuben. Den Ofen auf 180° vorheizen.

Ca 1 cm hoch Teig in die Form geben. Nun die Schokobäumchen dicht an dicht in die Form stellen. Vorsichtig mit dem restlichen Eierlikörteig auffüllen.
Das ganze für ca 45 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und komplett auskühlen lassen.

Kuverüre schmelzen und den Kuchen damit überziehen.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Decorbiskuit


Falltet ein Backpapier einmal in der Mitte durch. Nun habt ihr "zwei Hälften" die ihr gestalten könnt. Wenn ihr einen Schriftzug auf eurer Torte anbringen wollt bedenkt bitte das ihr das ganze Spiegelverkehrt aufbringen müsst! Ich habe mir dazu eine Vorlage gemacht und unter die untere Hälfte des Papier gelegt.
Nun mit der Decormasse den Schriftzug nachzeichnen oder sonstige Elemente malen die ihr auf eurer Torte haben wollt.
Jetzt das ganze für ca 30 Minuten in den Tiefkühler legen. In der Zwischenzeit die zweite Masse herstellen.
Die Vorlage aus dem Tiefkühler nehmen und auf ein Backblech legen. Nun vorsichtig die helle Masse darauf verteilen.
Das ganze bei 180° nun ca 10-12 Minuten backen. Es sollte nicht zu dunkel werden!
Nach dem Backen auf ein feuchtes Küchentuch stürzen und mit einem weiteren feuchten Tuch über das Backpapier streichen. So löst es sich besser vom Teig ab.
Nun auskühlen lassen und in der Mitte halbieren. Diese Hälften könnt ihr nun um eure Torte stellen

Mehrstöckige Torten


Bei meiner Muttertagstorte habe ich ein Bild für euch gemacht wie die erste Etage vorbereitet wurde es gibt auch einige die erst ab drei Stockwerken stabilisieren aber mir ist das zu unsicher. Das obere Herz war von Spitze zu Rundung knapp 18 cm und 10 cm hoch, also hatte es auch einiges an Gewicht. Damit es nicht in die untere Etage sinkt wurde es mit etwas dickeren Cocktail-Trinkhalmen gestützt. Diese kürzt ihr ganz einfach auf die notwendige Größe und steckt sie in die Torte. Zusätzlich habe ich unter jeder Torte immer eine dünne Leichtschauplatte in der passenden Größe zurechtgeschnitten. Ich bestell meine bei www.architekturbedarf.de. Zuschneiden, etwas Ganache als "Kleber" darauf und ersten Tortenboden aufsetzen. So könnt ihr eure Torte dann auch einfach transportieren zb zum Kühlstellen nach dem Einstreichen etc...

Als unterste Etage habe ich hier auch eine relativ feste Torte verwendet. Sie war mir mit Ganache gefüllt was ihr mehr Stabilität und Tragfähigkeit gibt als mit einer Creme- oder Sahnefüllung.

Ab drei Etagen sollte man dann einen Holzstab als Stütze durch die Mitte der kompletten Torte machen - das habe ich selbst aber noch nicht getestet!

Sahnefüllungen fondanttauglich machen


Fondant verträgt sich so gar nicht mit feuchten Füllungen wie Sahne etc.  Natürlich möchte niemand seine liebevoll eingedeckte und dekorierte Torte zerfließen sehen! Aber ihr müsst nicht auf eure Lieblingsfüllungen verzichten wenn ihr eine Motivtorte machen wollt. Wichtig ist nur eine "Schutzschicht" zwischen Füllung und Fondant zu bringen. Ganache alleine reicht da oft nicht aus da es sich mit der Füllung vermischt.

Hier auf dem Bild seht ihr eine Möglichkeit um euren Fondant zu "sichern". Bei meiner Muttertagstorte habe ich, wie in der Notiz beschrieben, die Torte zweimal durchgeschnitten. Einen dünneren Boden und Deckel sowie ein etwas dickeres Mittelstück. Aus dem Mittelstück dann die "Innerei" heraus schneiden (und ggf. für Cake - Pops einfrieren) und vorsichtig auf den Boden setzten. Da könnt ihr nun eure Füllung einbringen. Deckel drauf setzen und ab in den Kühlschrank um die Füllung fest werden zu lassen etc.

Dann einfach komplett mit Ganache einstreichen und eindecken

Magic Decor / Essbare Spitze


Schon vor längerem habe ich mir ein Set Silikonmatten gekauft um diese essbare Spitze irgendwann einmal auszuprobieren. Bei den Vorbereitungen für meine Muttertagstorte hatte ich die Matten wieder in der Hand und beschlossen das sich die Spitze gut auf der Torte machen würde


Da ich die Grundmassen die es zu kaufen gibt relativ teuer finde habe ich mich durchs Netz gelesen nach einem Rezept. Die meisten machen das ganze mit Trockeneiweiß, das hab ich nicht und benutze es auch nicht also fielen diese Rezepte weg. Bei Suger Creations by Dunja bin ich dann auf ein Rezept mit frischem Eiweiß gestoßen und habe mich nun auch einmal an die Herstellung der Spitze gewagt. Natürlich habe ich einige Fotos für euch dabei gemacht

Ihr braucht dafür:
- 12 g CMC
- 70 -72 ml kochend heißes Wasser
- 30 - 32 g Eiweiß
- 12 g Puderzucker
- 23 g Stärke (Kartoffel oder Mais)
- 2 TL Barsirup
- ggf. Pastenfarbe

Zunächst gebt ihr das heiße Wasser in eine Schüssel und lasst das CMC einrieseln. Rührt es mit einer Gabel zu einem Klumpen und lasst das ganze erkalten (ca. 5 Minuten)

Das Eiweiß schlagt ihr in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer schaumig auf. Dann gebt ihr nach und nach den Puderzucker und die Stärke dazu und lasst das gut unterrühren. Anschließend den Sirup dazugeben und vermischen.

Wenn ihr farbige Spitze machen wollt gebt am besten jetzt eure Farbpaste dazu.

Nun kommt die CMC-Masse dazu. Das ganze wird jetzt sehr bröckelig!

Um eine homogene Masse zu erhalten verreibt die Masse mit einer Gabel an der Innenseite der Schüssel. Das dauert etwas aber ihr merkt das sich die Klümpchen komplett auflösen.

Nun streicht ihr das ganze auf eure Silikonmatten. Ich bin da am besten mit meiner kleinen Winkelpalette klargekommen. Hier müsst ihr sehr sauber arbeiten da sonst jede Unsauberheit in der fertigen Spitze zu sehen ist. Achtet darauf das alle Fugen ausgefüllt sind und ihr überschüssige Masse richtig sauber abzieht.

Dann kommt das ganze in den Ofen. Ich habe Ober-/Unterhitze 80° und bei meinem Ofen genau 9 Minuten (Dunja schreibt bei Umluft 100° 8-10 Minuten). Ihr müsst das mit eurem Ofen ausprobieren. Wenn die Masse zu lange im Ofen ist wird sie hart.

Nehmt die Platte aus dem Ofen und lasst sie ganz kurz abkühlen. Dann an einer Stelle etwas biegen und ihr könnt eure Spitze vorsichtig auslösen.

Da ich noch nicht weiß wie groß die Torte wird und somit auch nicht sagen kann wieviele Spitzen ich braucht war das ganze eine abendfüllende Sache. Allerdings wäre es mir zu langwierig das direkt beim dekorieren der Torte zu machen. Meine Spitzen habe ich nebeneinander in eine Box gelegt und luftdicht verpackt. Hoffentlich sind diese am Samstag dann zum dekorieren noch elastisch genug

Rosenherstellung




Ich habe ein paar wenige Fotos für euch bei der Rosenherstellung gemacht. Leider hatte ich "alle Hände voll zu tun" und deswegen auch gar nicht mehr ans Fotographieren gedacht :-)

Meine Rose kann mit sehr vielen tollen Kunstwerken absolut nicht mithalten, aber für den Anfang ist sie ganz ok. Übung macht den Meister.


Ich habe diese Anleitung aus Betty´s Motivtorten Basics Buch.

Ihr braucht dafür
- weiße Blütenpaste
- Pastenfarbe in "Ivory"
- Schaumstoff-Pad
- Rosenausstecher 3er Set
- Ball - Tool
- Blumendraht 18er
- Zuckerkleber und Pinsel
- Ausrollstab
- Zahnstocher / Schaschlikspieß
- etwas Palmin soft

Fettet eure Hände leicht mit Palmin soft ein um die Blütenpaste geschmeidig zu kneten.
Für den Innenkegel färbt etwas Blütenpaste mit sehr wenig Ivory ein. Formt dies erst zu einer Kugel und dann zu einem Tropfen. Nun biegt ihr den Blumendraht am oberen Ende etwas um, so dass ein Haken entseht. Den Haken erwärmt ihr mit einem Feuerzeug und steckt ihn dann in euren Tropfen. Jetzt das ganze einen Tag trocknen lassen. Zum trocknen bzw um auch zwischendurch die Rose abstellen zu können habe ich einen Eierkarton genommen. Ihr könnt Styropor, Foristensteckschwamm, etc nehmen.

Für einen natürlich aussehenden Farbverlauf soll das innere der Rose etwas dunkler sein als die letzten Außenblätter.
Dafür wieder etwas Blütenpaste mit Ivory einfärben. Nun die Paste so dünn wie möglich ausrollen und mit dem kleinsten Ausstecher sechs Blütenblätter ausstechen. Legt euch eines auf eure Schaumstoff-Pad und deckt die anderen mit Frischhaltefolie ab, sie dürfen nicht antrocknen!
Zum Ausdünnen nehmt euren Balltool und bearbeitet die Kanten des Blattes. Dabei sollte die Hälfte des Tools auf dem Pad und die Hälfte auf der Blütenpaste bewegt werden.

Alle Blätter werden auf diese Weise bearbeitet bevor sie an die Blüte geklebt werden. Ich werde das nicht bei jedem einzeln erwähnen.

Nun streicht ihr das untere Ende (die Spitze ist immer unten) und die Kanten v-förmig mit etwas Zuckerkleber ein. Klebt das Blatt nun ca zu 2/3 an den Tropfen. Nun erst die linke Ecke um den Tropfen falten, danach die rechte Seite stramm darum wickeln. Die Spitze sollte im Idealfall nicht mehr zu sehen sein.

Nun nehmt ihr das nächste Blatt und streicht hier aber nur die beiden äußeren Kanten der unteren Spitze mit Kleber ein. Jetzt legt ihr die äußere rechte Kante des Blattes under den Ansatz des ersten Blattes. Danach das Blatt um den Tropfen wickeln. Jetzt werden alle Blätter im Uhrzeigersinn ergänzt. Achtet darauf das alle Blätter auf der gleichen Ebene angebracht sind. Die nachfolgenden Blätter werden immer etwas unter das vorherige Blatt geschoben.

Wenn ihr alle sechs kleinen Blätter verarbeitet habt nehmt ihr eure gefärbte Blütenpaste und gebt etwas weiße Blütenpaste dazu um einen helleren Farbton zu erhalten. Rollt diese wieder sehr dünn aus und stecht mit dem mittleren Ausstecher sechs Blütenblätter aus.

Diese Blätter bearbeitet ihr genauso wie die kleinen und bringt sie auch an die Blüte an. Wenn ihr alle sechs verarbeitet habt könnt ihr mit einem Zahnstocher leicht die Blütenblätter nach außen biegen um die Rose zu öffnen. Auch könnt ihr an der oberen Kante der Blätter kleine Knicke einfügen um dem ganzen mehr Natürlichkeit zu geben.

Nun könnt ihr entweder reinweiße Blütenpaste nehmen oder von der gefärbten noch etwas mit einkneten, ganz wie es euch gefällt. Rollt diese auch wieder sehr dünn aus und stecht mit dem großen Ausstecher drei Blüttenblätter aus.

Wenn ihr die großen Blätter ausgedünnt habt wickelt ihr die rechte Seite (wenn man von oben auf die Blätter schaut) leicht nach hinten mit einem Zahnstocher auf. Die linke Blattseite bleibt wie sie ist. Nun die Blätter ebenfalls mit etwas Kleber bestreichen und wie die anderen anbringen. Hier müsst ihr darauf achten das ihr eure Blatt unten am Draht ansetzt.

Mir hat dann schon die Größe der Rose gereicht. Man kann noch mehr anbringen oder aber auch große Blütenblätter aufdrahten und dann nach dem Trocknen mit der Blüte zusammen binden....

Eindecken mit Fondant


Meine war 10 cm hoch und 18 cm im Durchmesser, also habe ich eine Mindesbreite und -höhe von 38 cm gebraucht. Ich habe euch ja bei der Notiz Rund um den Fondant schon gesagt das ihr immer ein bißchen Spielraum braucht. Also ruhig den Fondant großzügig ausrollen.

Es gibt viele Möglichkeiten den Fondant auf die Torte zu bringen. Für mich persönlich ist es am einfachsten ca in der Hälfte das Nudelholz aufzulegen und die obere Hälfte nach unten zu klappen. So kann ich den Fondant mit dem Holz aufnehmen und auf die Torte legen.

Was jetzt so sehr übersteht schneide ich schon mal mit einem Pizzarad ab, allerdings braucht ihr noch einen Überstand um den Rand schön herunter zu ziehen! Also sparsam abschneiden.
Nun erst kurz an der Oberfläche andrücken das er haftet.

Für die Seiten zieht ihr unten den Fondant etwas von der Torte weg und streicht mit der flachen Hand von oben nach unten den Fondant glatt an die Torte. So geht ihr einmal komplett um die Torte herum.

Was jetzt unten übersteht schneidet ihr am besten mit einem Pizzaschneider ab.

Nun nehmt ihr euren Fondantglätter und fahrt komplett über die Seiten um den Fondant richtig fest auf die Ganache zu bekommen. Idealerweise nimmt man zwei die man immer gegenüberliegend verwendet. Es geht aber auch gut mit einem. Ich halte auf der anderen Seite mit der flachen Hand dagegegen.

Nun die Oberfläche noch schön glätten und fertig :-)


Für mich hat sich die Anschaffung dieses Drehtellers aus einem schwedischen Möbelhaus mit vier Buchstaben für das Einstreichen und Eindecken von Motivtorten definitiv gelohnt. Es geht wirklich einfacher wenn man die Torte vor sich dreht.

Backring auskleiden mit Backpapier und Isoliermethode




Hier zeige ich euch wie ich meinen Backring mit Backpapier auskleide und die Isolationsmethode

Ich backe sehr gerne mit diesem Ring. Er ist 10 cm hoch und von 18 - 31er verstellbar. Nicht nur um schöne hohe Böden für Motivtorten zu bekommen, sondern auch um hohe Torten zu füllen etc ist er sehr hilfreich. Meiner ist von Städter.
Die Isolationsmethode verhindert das euer Kuchen einen Hubbel in der Mitte hat oder aufplatzt. Es macht zwar etwas mehr Arbeit die Form so vorzubereiten, aber ihr müsst danach nicht mehr gerade schneiden und habt auch keine "Kuchenabfälle".

Ihr braucht dazu:
- euren Backring oder Backrahmen
- Backpapier
- Alufolie
- Küchentuch
- Metallklammern
- Schere

Als erstes zeichnet ihr auf einem Backpapier den Innenring auf und schneidet ihn aus. Faltet ihr ein paar mal dann liegt er später gut auf.
Dann schneidet ihr ein Backpapier mittig einmal durch, legt die beiden Streifen übereinander und faltet unten ca. 1 cm breit nach innen. An dieser Faltkante schneidet ihr nun im Abstand von 1-2 cm breit ein.
Dann nehmt euren Backring und haltet ihn kurz unter Wasser so dass die Innenseite schön feucht ist. Dann stellt ihn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und nehmt den ersten eingeschnittenen Streifen und legt ihn in den Ring. Das Wasser führt dazu das er am Metall haftet. Die Einschnitte sorgen dafür das ihr das ganze schön rund machen könnt.




Legt den zweiten Streifen genauso hinein. Ggf. etwas abschneiden das es nicht so viel überlappt. Dann fixiert ihr die beiden Enden oben mit kleinen Metall-Heftklammern. Aber vorsichtig, es müssen reine Metallklammern sein da Kunststoff im Ofen schmelzen würde. Dann legt ihr den Boden ein. Fertig ist die Auskleidung mit Backpapier.

Für die Isolationsmethode nehmt ihr einen langen Streifen Alufolie. Sie muss einmal komplett um den Ring passen. Dahinein legt ihr feuchtes Küchenkrepp. Ich falte das einmal in der Mitte.
Das obere und untere Ende der Alufolie wird zur Mitte gefalten. So erhaltet ihr ein Band. Legt das ganze dann um euren Backring und fixiert die beiden Enden vorne mit einer Metallklammer. Achtung, es darf vorne nicht überlappen! Es darf nur so lange sein das es vorne gerade so zusammenhält. Wenn die Alufolie doppelt liegt würdet ihr ja doppelt isolieren und dann trotzdem wieder einen Hubbel bekommen. Dann füllt ihr euren Teig ein und ab in den Ofen.
Aber bitte immer Stäbchenprobe machen! Durch die Isoliermethode vergrößert sich die Backzeit enorm. Meine Kuchen brauchen oft doppelt solange. Sollte die Oberfläche zu dunkel werden könnt ihr sie mit etwas Alufolie abdecken.

Schachbrettmuster


Für ein Schachbrettmuster backt ihr erst einmal einen hellen und einen dunklen Kuchen. Ich habe einen Vanille- und einen Schokowunderkuchen genommen. Nach dem auskühlen schneidet ihr die Böden 1x durch.
Jetzt mit Hilfe von kleinen Backringen oder Schüsseln aus jedem Boden noch zwei Kreise ausschneiden. 


So erhaltet ihr verschiedene Kuchenringe.
Beim zusammensetzen nun jetzt einen hellen äußeren, dahinein einen dunklen mittleren und in die Mitte einen hellen kleinen legen. Bei der nächsten Schicht fangt ihr mit einem dunklen Äußeren an etc... 


Zwischen den Schichten habe ich etwas Zartbitterganache gemacht. Natürlich könnt ihr eure Böden auch nach Lust und Laune einfärben und verschiedene Farben kombinieren
Beim Anschneiden sieht man dann das Muster so wie bei meiner Ostertorte.

Torten-Schokorand


Als erstes messt ihr den Umfang eurer Torte aus und legt die Höhe fest die der Rand haben soll. Schneidet euch ein Backpapier für den Umfang zurecht, oben kann ruhig etwas über stehen. 

Dann lasst die geschmolzene Kuvertüre etwas abkühlen, füllt sie in einen Gefrierbeutel und schneidet nur ein kleines Loch ab (Oder Spritzbeutel bzw. Flasche mit einer sehr kleinen Lochtülle). Nun bringt ihr ein Muster eurer Wahl auf. Die Abstände dürfen aber nicht allzu groß sein da es sonst sehr schnell bricht. Lasst das ganze etwas antrocknen (bei mir jetzt ca 10 Min. das kommt aber auch auf die Zimmertemperatur etc an). 
Die Schokolade sollte nicht mehr nass glänzen. Nun legt ihr die Schoki vorsichtig um eure Torte. Sie haftet ganz allein daran, bitte nicht mit den Fingern festdrücken da ihr sonst unschöne Stellen im Rand erhaltet. Nun das ganze vollständig auskühlen lassen. Dann vorsichtig das Papier abziehen und fertig ist euer Schokorand

Umgang mit Buchstaben-Cutters


Da es doch in vielen Facebook-Gruppen immer wieder Fragen zu den Buchstaben-Ausstechern gibt dachte ich, ich mache euch eine kleine Anleitung dazu.


Eines vorweg, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und auch meine Buchstaben sahen am Anfang eher, nun ja, ungewöhnlich aus ;-)

Ich persönlich arbeite bei den Cutters nur mit Blütenpaste. Diese hat den Vorteil das man sie wirklich dünn ausrollen kann und sie auch schneller trocknet wie Fondant.

Rollt die Blütenpaste sehr dünn aus, dicker wie ein Zahnstocher sollte sie auf keinen Fall sein. Dann lasst das ganze etwas antrocknen. Die Blütenpaste ist richtig wenn ihr sie wie ein Blatt Papier anheben könnt. Nun den gewünschten Buchstaben leicht mit Palmin soft einfetten und in etwas Puderzucker tauchen. Den überschüssigen Zucker gut abklopfen. Ich schneide meine Blütenpaste mit so einem Pizzarad schon immer in Streifen. Dann den Buchstaben fest in die Blütenpaste drücken und leicht hin und her wackeln. Ausstecher wieder abziehen und die überschüssige Paste abziehen. Buchstaben mit einer Palette, Messer o.ä. aufnehmen und zum trocknen auf ein Schneidbrett (entweder etwas eingefettet oder mit Butterbrotpapier ausgelegt) legen zum fertigen aushärten. Sollten die Buchstaben im Cutter hängen bleiben könnt ihr mit der Schablone leicht gegen die Tischkante o.ä. klopfen. Wenn es gar nicht geht einen Zahnstocher oder Messer zur Hilfe nehmen und danach die vorhandene Delle etwas glätten.

Ich mach meine Buchstaben oft schon Tage vorher. Braucht ihr sie natürlich in Rundung auf der Torte dann eher direkt beim Dekorieren machen. Die ausgehärteten Buchstaben brechen sehr leicht und lassen sich dann auch nur noch flach auflegen.

Einstreichen mit Ganache


Zum Einstreichen eurer Torte oder Kuchen sollte die Ganache (Rezept findet ihr hier ) eine "nutellaartige" Konsistenz haben. Ist sie zu fest immer nur ganz kurz bei niedriger Wattzahl in der Mikro erwärmen.
Ich setzte meine Kuchen immer auf Leichtschaumplatten. Das hat den Vorteil das ihr unten einen stabilen Boden habt und somit den Kuchen gut umsetzen könnt. Relativ günstig erhaltet ihr solche bei www.architekturbedarf.de. Idealerweise haben diese Platten eine Stärke von 5 mm. Zeichnet euch mit eurer Form den Umriss auf die Platte und schneidet das ganze mit einem Cuttermesser aus. Schere und Messer gehen ganz schlecht auf diesen Platten.
 
Ich verteile ein klein wenig Ganache auf der Platte und "klebe" dann den Kuchen darauf. Dann setze ich den ganzen Kuchen auf einen Drehteller. Gibt es recht günstig bei einem großen schwedischen Möbelhaus.
Die erste Schicht Ganache dient zur Krümmelbindung. Ihr braucht dazu eine Teigkarte und eine Palette, wenn ihr habt eine kleine Winkelpalette für die Oberseite.
Nehmt mit der Teigkarte etwas Ganache auf und setzt unten am Rand an. Dann zieht ihr die Creme nach oben. So geht ihr einmal komplett um die Torte rum.
Setzt dann die Teigkarte hochkant an so dass ihr unten einen rechten Winkel erhaltet. Nun zieht ihr überschüssige Ganache ab. Dabei entweder den Drehteller langsam drehen (wenn vorhanden) oder eben mit der Teigkarte am Kuchen entlang. Die überschüssige Ganache an eurer Schüssel abstreichen und das ganze solange machen bis ihr eine schöne Seite habt. 

Auf der Oberseite gebt ihr etwas Ganache und verteilt diese mit der Palette/Winkelpalette. Den Übergang zur Seite setzt ihr eure Palette an und streicht unter drehen die Ganache nach innen zur Mitte hin. So erhaltet ihr einen schönen Übergang.
Nach der ersten Schicht das ganze gut 30 Minuten in den Kühlschrank damit die Ganache wieder fest wird. Dann kommt die zweite Schicht auf gleiche Weise auf die Torte.
Für die Fondantauflage sollte die Torte möglichst glatt und eben sein, Fondant verzeiht nichts. Stellt eure Torte wieder kühl damit die Ganache fest werden kann. 

Vor dem Eindecken rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen. Wenn die Ganache recht kalt und fest ist kann es sein das der Fondant schlecht haftet. Ich nehm sie meistens raus wenn ich anfange den Fondant zu kneten und auszurollen. 

Solltet ihr kleine Unebenheiten in der Oberfläche haben könnt ihr das ganze mit einer warmen Palette etwas glätten. Dazu die Palette in sehr heißes Wasser tauchen, kurz abtrocknen und über die Oberfläche fahren. Ihr müsst nur vorsichtig sein das ihr euch keine Dellen damit macht. Die Ganache reagiert sofort auf die heiße Palette, also zügig über die Stellen streichen.

Dienstag, 16. Dezember 2014

Vanille-Nougat-Bäumchen



Ihr braucht für sechs Stück:
- 1 Ei
- 110 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- 40 g weiche Butter
- 80 g Zucker
- 40 ml Milch
- 1 EL Vanillesirup
- 1 TL Pickerd Vanila

- 6 Eiswaffeln
- 200 ml Sahne
- 150 g Nougat
- 4 Pck. Sahnesteif
- Pickerd Softperlen silber
- Pickerd Softperlen perlmut

Für die Nougatsahne am Vortag die Sahne erwärmen und den Nougat dazugeben. Das ganze vollständig auflösen lassen und zu einer homogenen Masse rühren. Im Kühlschrank vollständig auskühlen lassen.

Für die Muffins den Ofen auf 180° Heißluft vorheizen. Die Butter mit dem Zucker und dem Pickerd Vanila schön cremig aufschlagen. Das Ei dazugeben und gut unterrühren lassen. Milch und das Vanillesirup dazugeben. Mehl und Backpulver mischen und unter den Teig arbeiten. Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen und den Teig ca 3/4 in die Mulden füllen. Ca. 20-25 Min. backen. Kurz auskühlen lassen und dann aus der Form lösen. Vollständig auskühlen lassen.

Die Nougatsahne aus dem Kühlschrank nehmen und mit dem Sahnefest sehr steif schlagen. Die Eiswaffeln je nach bedarf kürzen. Etwas Nougatsahne auf die Muffins geben und jeweils eine Eiswaffel aufsetzen. Nun einen kleine Sterntülle (hier eignet sich der Dekorstift von Silikomart World) nehmen und die Nougatsahne auf die Eiswaffeln spritzen. Nun könnt ihr das ganze noch dekorieren. Ich habe mich für die Softperlen der Fa. Pickerd (hier) entschieden. Sie haben die ideale Größe dafür und durch den weichen Kern finde ich es auch sehr angenehm wenn man darauf beisst

Freitag, 12. Dezember 2014

Geburtstagstorte mit Mon Cheri Füllung (Motivtorte)




Für den Geburtstag meiner Mama musste wieder eine Motivtorte her :-) Eigentlich hatte ich etwas ganz anderes vor, und auch vorbereitet. Aber leider ist das Hauptdekoelement beim Trocknen komplett zerbrochen und so musste Plan B her. Die Rose war sowieso geplant und dazu gab es dann das Herz und den lilafarbenen Überwurf. Rose und Herz sind aus Blütenpaste gearbeitet. Der Überwurf und auch die Perlenumrandung sind aus Fondant gearbeitet.
Was unter die Deko soll stand schon lange fest: Schokobiskuit mit Mon Cheri Füllung, eingestrichen mit Zartbitterganache.



Für den Biskuit habe ich beim Bäckerbiskuit (hier) das Mehl in 230 g Mehl und 50 g Backkakao aufgeteilt.

Für die Füllung (24er Tortenring) braucht ihr:
- 1 Glas Sauerkirschen
- 50 ml Strohrum 80%
- 50 ml Kirschlikör
- etwas Kirschsaft (aufgefangen von dem Glas)
- 300 ml Sahne
- 1 Pck. Sahnesteif
- 300 g Sahnejoghurt
- 100 g Schokoraspeln zartbitter
- etwas Zucker
- 3 Blatt weiße Gelatine
- 100 g Zartbitterschokolade

Die Kirschen abgießen, dabei etwas von dem Kirschsaft auffangen und kühl stellen. Den Strohrum und den Kirschlikör vermischen und zu den Kirschen geben. Das ganze in eine Dose füllen, gut verschließen und 3 Tage im Kühlschrank durchziehen lassen.

Die Zartbitterschokolade über dem Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen. Den Biskuitboden vorbereiten (siehe auch Sahnefüllung fondanttauglich machen im Album Anleitungen). Die abgekühlte Schokolade vorsichtig auf den unteren Boden geben. Den Teig-Außenring auflegen und 30 Minuten kühl stellen.
Die Gelatine nach Packungsanweisung einweichen. Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen, dann den Joghurt unterheben. Die Kirschen abtropfen (etwas von dem Alkoholgemisch auffangen) und zu der Creme geben. Kirschsaft und Alkoholmischung nach Geschmack dazugeben und alles gut vermischen. Mit Zucker je nach belieben süßen. Die Gelatine auflösen und unter die Creme rühren. Anschließend die Schokoraspeln unterrühren. Die Füllung in die vorbereitete Torte geben, Deckel auflegen und das ganze mindestens 6 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.





Donnerstag, 11. Dezember 2014

Brownie Cookies



mmmmh, Schokolade!!!! Zugegeben, auf Kalorien darf man bei diesen Cookies nicht achten, aber wer Schokolade mag, wird sie lieben :-)

Brownie Cookies



mmmmh, Schokolade!!!! Zugegeben, auf Kalorien darf man bei diesen Cookies nicht achten, aber wer Schokolade mag, wird sie lieben :-)

Brownie Cookies



mmmmh, Schokolade!!!! Zugegeben, auf Kalorien darf man bei diesen Cookies nicht achten, aber wer Schokolade mag, wird sie lieben :-)

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Rotweinpflaumen


Ihr braucht dafür:
- 1 kg Pflaumen
- 600 ml Rotwein

- 4 EL Zucker
- 2 Stangen Zimt
- 1 gestr. TL Lebkuchengewürz
- 1 Pck. Vanillezucker

Die Pflaumen waschen, entsteinen und vierteln. Mit den restlichen Zutaten in einem Topf mischen und aufkochen lassen. Nun ca 10 Minuten leicht köcheln lassen. In saubere Gläser abfüllen.

Das ganze hält sich ca 6 Monate.

Für die alkoholfreie Variante den Rotwein durch Traubensaft ersetzen.

Panna Cotta mit Rotweinpflaumen


Ihr braucht für 4 Portionen (á ca 150 ml):
- 6 Blatt weiße Gelatine
- 1-2 Vanilleschoten

- 5 EL Zucker
- 500 ml Sahne

Die Gelatine nach Packungsanweisung einweichen. Vanilleschote halbieren und das Mark herauskratzen. Zusammen mit der Schote, dem Zucker und der Sahne in einen Topf geben. Das ganze aufkochen lassen. Danach lauwarm abkühlen lassen und die Schote entfernen. Die Gelatine ausdrücken und über dem Wasserbad auflösen. Zu der lauwarmen Vanillesahne geben und gut unterrühren. Vier Förmchen oder Tassen (ca. 150 ml Fassungsvermögen) mit kaltem Wasser ausspülen und das Panna Cotta einfüllen. Mindestens 5 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

Ich kann euch nur empfehlen für ein Panna Cotta wirklich gute Vanilleschoten zu kaufen, das macht sich auf jedenfall bemerkbar. Für 1.200 ml Sahne habe ich hier 2 Schoten Grand Bourbon 17cm von der Fa. Pickerd genommen.

Ihr könnt zb auch noch etwas Zimtpulver hinzufügen und Zimtstangen mit ziehen lassen. 


Das Rezept für die Rotweinpflaumen findet ihr (hier)

Lebkuchen - Kirsch - Dessert


Ihr braucht für ca 6 Portionen:
- 10 Lebkuchen (ohne Glasur und ohne Oblade)
- 1 großes Glas Sauerkirschen
- 300 ml Sahne
- 250 g Sahnequark
- etwas Vanillezucker
- etwas Kirschsaft

Die Kirschen abtropfen lassen, dabei den Saft auffangen. Die Lebkuchen in einer Türe fein zerbröseln. Sahne steif schlagen und mit dem Quark vermischen, mit Vanillezucker nach Geschmack süßen.
In ein hohes Glas nun abwechselnd Lebkuchenbrösel (mit etwas Kirschsaft tränken. Hier kann ggf. auch etwas Kirschwasser oder Kirschlikör dazugegegen werden), Kirschen und Creme schichten. Das ganze ca 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Apfeltiramisu


Ihr braucht für eine kleine Auflaufform:
- 250 g Mascarpone
- 250 g Sahne
- etwas Bourbon-Vanillezucker
- 1 Pck. Löffelbiskuit
- ca 100 ml Apfelsaft
- 1 großes Glas Apfelmus
- etwas Zimt

Die Sahne steif schlagen. Die Mascarpone in einer Schüssel etwas glatt rühren und dann die Sahne dazugeben, mit Vanillezucker nach Geschmack süßen.
In einer Auflaufform eine Lage Löffelbiskuit auslegen, mit der gezuckerten Seite nach unten und mit etwas Apfelsaft tränken (wer gerne etwas Alkohol dabei hätte kann auch Apfelsaft mit Calvados mischen). Darauf etwas Apfelmus streichen und mit einer Cremeschicht bedecken. Jetzt so weitermachen bis die Form ausgefüllt ist, auf die letzte Cremeschicht streut ihr dann etwas Zimtpulver. Im Kühlschrank ca 2 Stunden kalt stellen.

Ihr könnt natürlich auch einige Apfelstücke in das Apfelmus geben.

Eierlikör - Knusper - Parfait


Ihr braucht für 4 Personen

- 2 Eier
- 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
- 20 g Zucker
- 100 ml Verpoorten Eierlikör
- 200 g Sahne
- 50 g weiße Schokolade
- 50 g Zartbitterschokolade

Für die Dekoration:
- etwas Verpoorten Eierlikör
- etwas Haselnusskrokant

Die Eier trennen. Eigelb mit dem Zucker und Bourbon-Vanillezucker in einer hohen Rührschüssel mit dem Handmixer cremig aufschlagen. Dabei den Verpoorten Eierlikör langsam einlaufen lassen.
Eiweiß und Sahne getrennt steif schlagen. Zuerst die Schlagsahne, anschließend den Eischnee unter die Eigelbmasse heben. Die beiden Schokoladen sehr fein haken. Beide unter die Creme rühren.

Eine flache Auflaufform (ca 15x20) oder vier Parfaitförmchen mit kaltem Wasser ausspülen und mit Frischhaltefolie auslegen. Die Masse einfüllen und über Nacht in den Gefrierschrank geben.

Die Form kurz in heißes Wasser tauchen und das Parfait auf eine Platte stürzen. Ca. 5 Minuten antauen lassen. Mit Verpoorten Eierlikör und etwas Haselnusskrokant bestreuen und servieren

Nutella Eis


Ihr braucht dafür:
- 3 EL Butter
- 1 Dose Milchmädchen
- 150 g Nutella
- 400 ml Sahne
- etwas Nutella zur Deko
- etwas Haselnusskrokant

Die Butter schmelzen und abkühlen lassen. Die Sahne steif schlagen. Das Milchmädchen und das Nutella gut mit dem Handmixer mit der Butter verrühren. Anschließend die geschlagene Sahne unterziehen. Das ganze in einen Behälter geben (das gibt etwas mehr wie 1 Liter) und in den Gefrierschrank.

Das Eis aus dem TK nehmen und kurz in heißes Wasser tauchen. Dann auf eine Platte stürzen. Mit etwas Nutella und Haselnusskrokant verzieren.

Apfel - Crunch - Dessert


Ihr braucht für ca 4 Portionen:

Für das Kompott
- 800 g Äpfel
- 200 ml Apfelsaft
- 1 TL Vanillesirup
- 40 g Zucker
- 2 EL Zitronensaft
- 1 TL gemahlener Zimt
- 2 gestr. EL Stärke
- 4 EL Apfelsaft

Für den Crunch
- 125 g Pumpernickel
- 40 g Zwieback
- 20 g Mandelblättchen
- 40 g Rosinen
- 2 Pck. Vanillezucker
- 20 g Butter

Für die Creme:
- 500 g Speisequark
- 40 g Zucker
- etwas Zimt

Die Äpfel schälen, entkernen und würfeln. Den Apfelsaft mit Vanillesirup, Zucker, Zitronensaft und Zimt aufkochen. Äpfel darin kurz köcheln lassen. Die Stärke mit den 4 EL Apfelsaft vermischen, unterrühren und kurz aufkochen. Das ganze abkühlen lassen.

Pumpernickel, Zwieback und Mandeln fein mixen. Mit den Rosinen und dem Vanillezucker in der Butter knusprig rösten. Das ganze auskühlen lassen.

Den Quark mit dem Zucker glattrühren.

Brot-Mix, Kompott und Quark im Wechsel in Gläser schichten, 60 Minuten kühl stellen. Kurz vor dem servieren mit Zimt bestäuben.

Birnen - Croissant - Auflauf


Das Rezept ist für eine 25cm Kastenform. Ich hab die Mengen geändert und das ganze in kleine feuerfeste Schälchen gegeben. Da hatte jeder seinen eigenen Auflauf

Für die Kastenform braucht ihr:
- 55 g weißen Zucker
- 55 g braunen Zucker
- 1 TL Vanillesirup
- 1/2 TL gemahlener Zimt
- 420 g Sahne
- 225 g Creme Fraiche
- 6 Eier
- 4 Croissant vom Vortag
- 4 Birnen

Für das Topping:
- 200 g Creme Fraiche
- 75 g Ahornsirup
- 1/2 TL Vanillesirup

Zucker, Vanille, Zimt, Sahne, Creme Fraiche und Eier glatt verquirlen. Die Croissant in schreiben schneiden. Birnen schälen, halbieren, entkernen und fein würfeln.

Die Kastenform fetten und den Boden mit einer Schicht Croissant belegen. Ein Drittel der Birnen darauf verteilen und etwas Eisahne darüber geben. Übrige Croissant, Birnen und Eisahne ebenso einschichten. Das ganze 15-20 Minuten ziehen lassen.

Ofen auf Heißluft 140 Grad vorheizen. Auflauf darin 50-60 Minuten backen. Herausnehmen und kurz ruhen lassen.
Creme Fraiche, Ahornsirup und Vanillesirup verrühren. Etwas über den Auflauf geben und den Rest dazu servieren.

Bei meinen kleinen Formen habe ich nur eine Schicht Croissant und Birnen gemacht. Die Eisahne darüber gegeben und das ganze ca 20 Minuten im Ofen gehabt. Auch hab ich das schon früh vorbereitet und erst nach ca 5 Stunden gebacken. Das Topping habe ich direkt alles auf den Förmchen verteilt

Cranbeery - Orangen - Trifle


Ihr braucht für die Creme:
- 350 g Sahne
- 225 ml Milch
- 1 Pck. abgeriebene Orangenschale
- 60 g Zucker
- 40 g Stärke
- 3 Eier
- 100 g Butter
- 1 EL frischen Orangensaft
- 2 EL Vanillesirup

Für den Kompott:
- 300 g frische Cranberrys
- 250 ml Orangensaft
- 100 g Zucker
- 1 Pck abgeriebene Orangenschale
- 2 EL Stärke

Außerdem:
- 1 kleinen Marzipankuchen (gekauft)
- 3 Orangen
- etwas Orangensaft
- 200 ml Sahne
- 1 TL Vanillesirup
- etwas Zimt

Für die Creme Sahne, Milch und Orangenschale erhitzen. Zucker, Stärke und Eier glatt verquirlen. Etwas von der heißen Sahnemischung unterrühren, dann die unter die restliche Flüssigkeit rühren. Unter Rühren alles erhitzen bis es dicklich wird, es darf nicht kochen! Butter, Orangensaft und Vanillesirup unterrühren. Die Creme in eine Schüssel füllen und abgedeckt auskühlen lassen.

Für den Kompott die Beeren, 200 ml Saft, Zucker und Orangenschale aufkochen lassen. Sie Stärke in dem restlichen 50 ml Saft glatt rühren. Zu den Beeren geben und unter rühren zu einem dicklichen Kompott einkochen. Das ganze abgedeckt auskühlen lassen.

Die Orangen filetieren und den Saft dabei auffangen. Die Filets in kleine Würfel schneiden.
Den Kuchen in Scheiben schneiden. Mit dem aufgefangenen Saft und ggf noch etwas Orangensaft beträufeln.

Kuchen, Creme, Orangenstücke und Kompott abwechselnd in eine schöne Glasschüsseln Schichten. Das ganze mindestens vier Stunden kühl stellen.

Die Sahne mit dem Sirup und etwas Zimt steif schlagen und auf dem Trifle verteilen.

Windbeutel - Milchmädchen - Dessert


Ihr braucht dafür:
- 1 Pck. TK-Mini-Windbeutel
- 3/4 Dose Milchmädchen
- 200 g Naturjoghurt
- ca 100 g TK gemischte Beeren

Die gefrorenen Windbeutel in eine Schüssel geben. Milchmädchen und Joghurt gut verrühren und über die Windbeutel gießen. Die gefrorenen Früchte oben auf streuen und das ganze mehrere Stunden im Kühlschrank auftauen und durchziehen lassen.

Brombeereistorte


Ihr braucht dafür:
- 2 frische Eier Gr. M
- 40 g Puderzucker
- 2 EL heißes Wasser
- 250 g Brombeeren
- 2 EL Zitronensaft
- 300 g Sahne
- 100 g Butterkekse
- 50 g geschmolzene Butter
- 100 g Schokolade

Eine Kastenform kalt ausspülen und mit Frischhaltefolie auslegen.
Die Eier mit dem heißen Wasser und dem Puderzucker über einem heißen Wasserbad 4-6 Minuten dickcremig aufschlagen, anschließend über einem kalten Wasserbad kalt rühren.
Beeren waschen und ca 5 Stück für die Deko zur Seite legen. Mit dem Zitronensaft fein pürieren. Die Sahne steif schlagen. Erst die Beerenmasse, anschließend die Sahne unter die Ei-Zucker-Masse heben. Das ganze in die Kastenform füllen und ca 1 Stunde im TK anfrieren lassen.
Nun die Kekse fein zerbröseln und mit der geschmolzenen Butter mischen. Das ganze vorsichtig auf die Beerencreme geben und leicht andrücken. Jetzt mindestens 6 Stunden, besser über Nacht im TK durchfrieren lassen.
Die Form kurz unter heißes Wasser halten und auf eine Platte stürzen. Folie abziehen und das Eis etwas antauen lassen.
Schokolade schmelzen und über das Eis gießen. Mit Brombeeren dekorieren.

Rote Grütze


Ihr braucht dafür:
- 500 g frische oder TK Beeren
- 75 g Zucker
- 1 EL Speisestärke
- 250 ml roter Saft (z. B. Kirschsaft)

Beeren verlesen, waschen und trocknen lassen. TK Beeren auftauen. In einer Schüssel mit dem Zucker bestreuen und ca 30 Minuten ziehen lassen.
Stärke mit 2-3 EL Saft anrühren, übrigen Saft in einem großen Topf aufkochen lassen. Stärke unter ständigem rühren in den Saft geben und einmal aufkochen lassen. Die Beeren samt Flüssigkeit dazu und gut unterrühren.
Das ganze entweder in Portionsschalen oder eine schöne große Schüssel füllen und abkühlen lassen.
Mit ein paar Beeren dekorieren.

Bayrisch Creme


Ihr braucht dafür:
- 6 Blatt weiße Gelatine
- 4 Eier Gr. M
- 1 Vanilleschote
- 100 g Puderzucker
- 500 ml Milch
- 500 ml Sahne

Gelatine nach Packungsanweisung einweichen. Eier trennen. Vanilleschote aufschlitzen und das Mark herausschaben. Mark mit den Eigelb, Puderzucker und der Milch in einem hohen Topf verrühren. Die Milch unter ständigem rühren erhitzen, aber nicht kochen lassen. Wenn die Masse anfängt, dicklich und schaumig zu werden den Kochtopf sofort vom Herd nehmen. Das dauert etwas die Gelatine in die heiße Creme rühren und auflösen lassen. Mix in eine große Schüssel füllen und auskühlen lassen.

Eiweiß und Sahne getrennt steif schlagen. Wenn die Masse anfängt zu gelieren, erst die Sahne, dann den Eischnee vorsichtig mit einem Schneebesen unterheben.

Die Creme in eine große Schüssel oder kleine Dessertschalen füllen und zugedeckt kalt stellen.

Lemon Curd


Ihr braucht dafür:
- 4 große Zitronen (Bio) davon Saft und Schale (Alternativ zur Schale ein Päckchen Zitronenabrieb)
- 250 g Zucker
- 100 g Butter
- 1 EL Speisestärke, gehäuft
- 3 große, möglichst frische Eier

Die Zitronen waschen und die Schale abreiben (oder 1 Pck Zitronenabrieb verwenden). Den Saft auspressen und zusammen mit dem Zucker, dem Schalenabrieb und der Speisestärke in einem Topf kurz aufkochen lassen, dabei ständig rühren! Die Hitze jetzt reduzieren und die Butter in kleinen Stücken hinzufügen und unter rühren schmelzen lassen. Das ganze mit dem Schneebesen gut verrühren.

Die Eier in einem separaten Gefäss verquirlen und dann durch ein Sieb streichen. Nun die Eier zu der Zitronenmasse hinzufügen und dabei wirklich ständig mit dem Schneebesen durchrühren. Achtung, die Flüssigkeit darf nicht mehr kochen sonst stockt euch das Ei sofort.

Jetzt solange weiterführen bis eine dickliche Masse entstanden ist. Das ganze dauert gut 15 Minuten Anschließend sofort in heiß ausgespülte Gläser füllen und verschließen. Es reicht für ca 2 Gläser.

Im Kühlschrank hält sich der Lemon Curd ca 2 Monate.

Erdbeer - Tiramisu


Ihr braucht dafür:
- Butterkeks
- etwas Milch und Trinkschokoladepulver (Kaba, etc.)
- 250 g Mascarpone
- 200 g Naturjoghurt
- 100 g steif geschlagene Sahne
- 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
- 1 Pck. Bourbon-Vanillearoma
- etwas Kakoapulver für die Dekoration

Ca 2/3 der Erdbeeren waschen, klein schneiden und pürieren. Die restlichen Erdbeeren waschen und in dünne Scheiben schneiden.

Den Mascarpone, Sahne und Joghurt mit dem Handmixer gut verrühren. Dabei den Vanillezucker und das Vanillearoma einstreuen.

In eine Auflaufform erst eine Schicht Butterkekse auslegen, diese mit etwas Milch mit Trinkschokoladepulver gemischt tränken. Danach eine Cremeschicht darüber geben. Nun gießt ihr die Hälfte des Erdbeerpürees darüber und marmoriert das in die Creme mit Hilfe einer Gabel. Danach kommt wieder eine Schicht Butterkekse die ihr tränkt. Nun den Rest der Creme und Püree genauso verarbeiten wie in der ersten Schicht.

Als Abschluss legt ihr die Erdbeerscheiben oben aauf und bestreut das ganze mit etwas Kakaopulver.

Ratz-Fatz-Dessert


Dieses Dessert geht sehr schnell, ist mit allen möglichen Früchten machbar und schön geschichtet macht es auch noch was her

Ihr braucht dazu:
- 200 g Naturjoghurt
- 200 g geschlagene Sahne
- Früchte nach Wahl
- Schokoraspeln, zerbröselte Cookies, etc...
- nach belieben Vanillezucker, Ahornsirup, Honig

Mischt die geschlagene Sahne mit dem Naturjoghurt. Wenn ihr möchtet könnt ihr hier noch etwas Vanillezucker zugeben. Als kalorienärmere Variante könnt ihr auch die Sahne weglassen und den Joghurt mit Ahornsirup oder Honig süßen

Würfelt eure Früchte möglichst klein und zerbröselt eure Cookies oder hackt etwas Schokolade.

Nun alles abwechselnd in ein Glas schichten und genießen

Solltet ihr viele Gäste erwarten könnt ihr die Menge natürlich nach Bedarf anpassen und das ganze auch in eine schöne Glasschüssel schichten. Sehr lecker sind auch Weintrauben und zerbröselte Schoko-Cookies

Solltet ihr Dosenfrüchte verwenden diese gut abptopfen lassen bevor ihr sie einfüllt da es sonst zu "matschig" wird.